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Kaspersky: Mobile Malware verdreifacht

24.02.2016

Der jährliche Report von Kaspersky Labs zu Malware für mobile Geräte sieht für 2015 eine Verdreifachung der Schädlinge. Auch die Erpressungsversuche mittels Ransomware steigen im mobilen Bereich an.

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Kaspersky hat nach Auswertung seiner diversen Cloud- und Kundennetze im Jahr 2015 mit 884.774 Schadprogrammen fast eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr gemessen (295. 539). Von Ransomware sind nach den Kaspersky-Zahlen 94.344 Nutzer betroffen gewesen, gegenüber den 586 im Jahr 2014 ebenfalls ein kräftiger Anstieg.

Bei der Ransomware für mobile Geräte sind Nutzer aus Russland, Deutschland und Kasachstan sind am meisten von der Erpressungssoftware heimgesucht. Der als Ransomware funktionierende Trojaner Ransom.AndroidOS.Small und seine Modifikation Ransom.AndroidOS.Small.o sind laut Kaspersky am häufigsten im Einsatz, die Modifikation Small.o belegt bei, Sicherheitsexperten den Spitzenplatz.

Die am häufigsten auftretenden Trojaner für mobile Geräte sind Fadeb, Leech, Rootnik, Gorpro und Ztorg. Einige davon seien in der Lage, sich Root-Rechte zu verschaffen und seien danach kaum mehr loszubekommen.

Abgenommen hat im Jahr 2015 die Zahl der neuen Banktrojaner, die in der Regel versuchen, mit gefälschten Bankwebsites die Zugangsdaten abzugreifen. Der Rückgang sei allerdings kein Entwarnungssignal, vielmehr seien die Trojaner deutlich komplexer geworden. In der Regel seien die Schädlinge so konstruiert, dass mit einem einzelnen Trojaner eine ganze Reihe von Banken in verschiedenen Ländern abgedeckt sei, heißt es in der Mitteilung von Kaspersky. Der Report ist hier einzusehen.

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