Kamera, Monitor, Automotive: Erweiterungsplatinen fürs Beagle Board
Gleich zwanzig neue Erweiterungsmodule für das Beagle Board hat die Community des kreditkartengroßen Mini-PCs veröffentlicht. Die lassen sich ans Beagle Bone anstecken und hören dank einer Comic-Figur auf den Namen "Capes" (Umhang). Wer will, kann da auch eigene Hardware einbringen.
Monitore, Kameras, LCD-Touchscreens, eine Wetterstation, sogar Module für den in Autos verbreiteten CAN-Bus oder RS232 und Stromversorgung via Batterie, das sind nur einige der zwanzig neuen "Capes", die die Beagleboard Community auf ihrer Webseite vorstellt. Die Erweiterungsmodule steckt der Besitzer in einen eigenen Slot (46-Pins), bis zu vier Module haben hier gleichzeitig Platz.
Der ARM-Prozessor des Boards (in einem System-on-a-Chip von Texas Instruments verbaut) läuft unter anderem mit Android 4.0 und Ubuntu. Für das Board gibt es ein vollständiges Linux-SDK. Das Beagleboard ist Open-Source-Hardware, alle Spezifikationen und das komplette Hardware-Design dürfen frei heruntergeladen und verbreitet werden. Wer eigene Ideen und Capes hat, kann diese auf der Webseite des Projektes registrieren lassen.
Als "Beagle Bone" bezeichnen die Entwickler die "günstige, für Hardware-Hacker und auf Erweiterbarkeit" getrimmte Variante des Beagle Boards. Die Platine arbeitet alleine oder via USB oder Ethernet mit einem PC verbunden, ist dabei aber noch ein wenig kleiner als das Beagle Board selbst.





