Open Source im professionellen Einsatz

Kali Linux Rolling Edition 2016.1 freigegeben

27.01.2016

Die Distribution Kali Linux richtet sich mit den entsprechenden vorinstallierten Tools an Sicherheitsexperten und Penetration-Tester. Mit der jetzt veröffentlichten Version vollziehen die Entwickler den endgültigen Schritt zu einem sogenannten Rolling Release.

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Die letzte reguläre Version 2.0 von Kali Linux erschien im Herbst 2015. Mit ihrer Veröffentlichung begannen die Entwickler die Umstellung auf eine Rolling-Release-Distribution, bei der die Aktualisierungsverwaltung das System immer auf dem aktuellen Stand hält. Um auf dieses Modell zu wechseln, mussten Anwender von Kali Linux 2.0 bislang explizit ein Upgrade auf die „kali-rolling“ genannte Version durchführen.

Nach fünf Monaten Testbetrieb halten die Kali-Linux-Entwickler das Rolling-Release-Modell für ausgereift und verlässlich. Sie haben deshalb neue Installationsmedien mit der Versionsnummer 2016.1 bereitgestellt, von denen sich direkt die Rolling Edition von Kali Linux installieren lässt. Die entsprechenden Medien halten jedoch auch weiterhin ein Live-System bereit.

Anwender haben dabei die Wahl zwischen zwei verschiedenen ISO-Images: Während das erste Gnome als Desktop-Umgebung enthält und rund 2,6 GByte groß ist, bietet das 800 MByte kleine „Light“-Image ausgewählte Anwendungen und Xfce. Beide Varianten stehen in einer 32- und einer 64-Bit-Fassung parat. Darüber hinaus gibt es fertige virtuelle Maschinen für VMware und Virtual Box sowie Images für ARM-Rechner.

Nutzer von Kali Linux 2.0 können weiterhin mit wenigen Handgriffen über die Aktualisierungsverwaltung umsteigen. Eine Anleitung dazu liefern die Release Notes.

Die Kali Linux Rolling Edition basiert auf Debian Testing. Die Kali-Entwickler steuern kontinuierlich aktualisierte Tools für Penetration- beziehungsweise Sicherheitstests bei. Die Tools kommen dabei in ihren stabilen Versionen. Sobald für ein Tool eine Aktualisierung vorliegt, erhalten sie Kali-Linux-Nutzer binnen 48 Stunden. Den aktuellen Stand können Anwender über den eigens geschaffenen Kali Linux Package Tracker beobachten. VMWare-Nutzer müssen beachten, dass ab sofort die Open-VM-Tools anstelle der VMWare-Tools zum Einsatz kommen.

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