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KDE überarbeitet Adressbuch und Kalender

Für KDE 4.3 möchten die PIM-Entwickler den KDE-Kalender und das Adressbuch auf Akonadi umschreiben.

Die Entwickler der KDE-PIM-Programme KMail, Korganizer & Co. treffen sich jedes Jahr im Januar in Osnabrück zu einem Meeting. Dieses Jahr ganz zu oberst auf der Agenda stand die Portierung der einzelnen Programe auf das Akonadi-Framework. Nachdem die Serverseite mit MySQL als Backend steht, möchten die Entwickler bis zum Release von KDE 4.3 im Juli möglichst viele KDE-PIM-Programme auf das neue Framework umschreiben, konkret geplant sind vorerst KOrganizer und das KDE-Adressbuch.

Wie üblich knöpften sie sich zunächst das Programm vor, welches am einfachsten zu portieren ist. Als Resultat kam jedoch kein Akonadi-Support für KAdressBook heraus, sondern ein komplett neues KDE-Adressbuch, wie Danny Allen in seinem wöchentlichen KDE-Digest schreibt.


Ein früher Screenshot des neuen KDE-Adressbuchs KContactManager.

Laut Tobias König, dem Autor des neuen KDE-Adressbuchs, soll KContactManager ein einfacheres Benutzerinterface bieten und die Anforderungen an ein kleines Adressbuch mit 100 Einträgen ebensogut erfüllen, wie diejenigen an ein professionelles mit über 10 000 Kontakten.

Den Akonadi-Port des KDE-Mailprogramms KMail wollen die Entwickler erst später angehen, da hier mit größeren Baustellen zu rechnen ist. Wer bereits jetzt ein Mailprogramm mit Akonadi-Support sucht, testet am besten die KDE-4-Version des IMAP-Clients Mailody.

(Marcel Hilzinger)
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