Nach rund einem Jahr Entwicklungsarbeit hat das Krusader-Team Version 2.0 des Zweipanel-Dateimanagers veröffentlicht.
Krusader ist ein traditioneller Zweifenster-Dateimanager für den KDE-Desktop, quasi das grafische Pendant zum Midnight-Commander. Der Alleskönner unterstützt über diverse KDE- und Kommandozeilentools nicht nur das Packen und Entpacken sehr vieler komprimierter Formate, sondern bietet auch FTP- und SFTP-Support sowie einen integrierten Editor für Textdateien.
Mit Version 2.0 haben die Entwickler nun die Portierung auf Qt4 und KDE 4 abgeschlossen und zum ersten Mal seit über einem Jahr wieder ein stabiles Release veröffentlicht. Wer Krusader selbst kompilieren möchte, lädt sich den Quellcode von der Projektseite herunter und führt im Hauptverzeichnis die Befehle cmake . , make und sudo make install aus. Krusader benötigt für die volle Funktionalität zahlreiche Entwicklerpakete, mit den üblichen KDE-Devel-Paketen lässt sich der Dateimanager aber bereits kompilieren, es fehlen dann allenfalls spezielle Funktionen, wie zum Beispiel der Diff über Kompare.
Die Download-Seite bietet eine Übersicht über fertig kompilierte Pakete und die Installation unter Gentoo, Debian, Ubuntu, Fedora und anderen Distributionen. OpenSuse-Nutzer finden im KDE-4-Community-Repository entsprechende One-Click-Install-Pakete.
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