Open Source im professionellen Einsatz

KDE Applications 16.08 veröffentlicht

24.08.2016

Die KDE-Entwickler haben die Anwendungssammlung KDE Applications in einer neuen Version freigegeben. Dabei klettert nicht nur die virtuelle Weltkugel Marble auf Version 2.0, das Videoschnittprogramm Kdenlive bringt auch größere Änderungen mit.

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So beherrscht Kdenlive 16.08 erstmals den sogenannten Dreipunktschnitt. Dabei legt der Videofilmer zunächst die In- und Out-Punkte eines Clips fest und zieht ihn dann einfach in einen bestehenden auf in der Zeitleiste. Die notwendigen Schnittpunkte fügt dann Kdenlive ein. Des Weiteren bietet Kdenlive den lang vermissten Insert-Modus. Dabei zieht der Anwender den Clip auf die Zeitleiste, wobei die anderen Clips an der jeweiligen Stelle automatisch Platz machen.

Um die Wiedergabe zu beschleunigen, kann Kdenlive Teile der Zeitleiste im Hintergrund vor-rendern. Die Entwickler haben den kleinen Assistenten entfernt, der beim Start des Programms erschien. Stattdessen versucht Kdenlive die „besten“ Standard-Eintellungen zu wählen. Kdenlive 16.08 liest zudem Krita-Bilder. Über ein neues Widget lassen sich Sequenzen zwischen mehreren Projekten austauschen. Abschließend haben die Entwickler zahlreiche Fehler korrigiert.

Zu den KDE Applications gehören auch Kolourpaint, Cervisia und KDiskFree. Diese Programme nutzen jetzt vollständig die KDE Frameworks 5. Das Packprogramm Ark kann zudem jetzt auch AppImage und .xar-Dateien entpacken sowie die Integrität von zip, 7z und rar Archiven prüfen. Die weiteren Änderungen listet die offizielle Ankündigung auf.

KDE

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