Open Source im professionellen Einsatz

Juju GUI in Version 1.0

25.02.2014

Juju ist Ubuntus Service Orchestration Tool. Dessen grafische Oberfläche, Juju GUI, hat nun Version 1.0 erreicht und akzeptiert neuerdings auch lokale Services.

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Diese Services heißen im Juju-Jargon Charms, es handelt sich beispielsweise um Wikis, Datenbanken oder CMS. Eine grafische Oberfläche hilft Juju-Nutzern, ihre Charms per Drag und Drop in die Cloud zu befördern. Version 1.0 von Juju GUI bringt laut Ankündigung eine Reihe von Neuerungen mit. So lassen sich lokale Charms nun veröffentlichen, indem der Admin die ZIP-Archive per Drag und Drop auf das GUI zieht. Das funktioniert allerdings erst, wenn im Hintergrund Juju ab Version 1.17.3 läuft.

Die Entwickler haben an den Beziehungslinien zwischen den Charms gearbeitet: Verschiedene Beziehungen fassen die Entwickler nun in einer Linie zusammen. Die Linienfarbe visualisiert den Zustand der Beziehung, und über ein Popup interagiert der Admin mit diesen. Die User erhalten zudem eine Mitteilung, wenn das Fenster zu klein ist, um sinnvoll mit Juju GUI zu arbeiten.

Beim Interagieren mit dem Inspector öffnet und schließt sich der Browser automatisch, Safari ist nun Teil der CI-Umgebung sowie der Test Suite, allerdings fehlt hier noch der Support für lokale Charms. Sobald dieser an Bord ist, wird Safari ein offiziell unterstützter Browser.

Es gibt eine Demo-Webseite für das Juju-GUI. Juju selbst lässt sich über ein PPA installieren, das GUI kann der Admin dann als Charm einbinden.

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