Open Source im professionellen Einsatz

Juju 2.2.0 verbessert Support für Cloud Anbieter

16.06.2017

Canonicals Cloud-Deployment und -Management-Tool Juju ist in Version 2.2.0 erschienen. Die liefert einen ersten Support für Oracles Cloud und verbessert die Performance.

161

Laut dem begleitenden Blogpost dürfen Benutzer nun auch Workloads auf Centos-7-Maschinen in Microsofts Azure-Cloud ausliefern. Für die verbessert Juju 2.2.0 zudem das Verwalten der Zugangsdaten. Auch Nutzer von VMWares V-Sphere, die V-Center 5.5 und 6.0 verwenden, können Juju jetzt sinnvoll benutzen. Noch unvollständig ist hingegen der Support für Oracles Cloud.

In großen Setups benötigt Juju weniger CPU- und Arbeitsspeicher-Kapazitäten und profitiert von den Performance-Verbesserungen von Go 1.8. Das Modellieren von Netzwerken klappt besser, KVM-Container laufen nun auch auf ARM64. Die SSH-Keys des Bootstrap-Host verfiziert Juju nun vor dem Prozess, was Man-in-the-Middle-Angriffe verhindern soll. Nicht zuletzt geht Juju intelligenter mit Logdateien um und erleichtert so das Sammeln und Verwalten von Systeminformationen.

Auch für das Begleittool "conjure-up" gibt es ein paar Verbesserungen, so unterstützt das nun Juju as a Service (JaaS), OS-X-Clients, Oracle und V-Sphere-Clouds sowie wiederholte Spell Deployments. Weitere Änderungen kündigt der Blogbeitrag an, eine Installationsanleitung für Juju 2.2.0 liefert Canonical ebenfalls.

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus

Ausgabe 11/2017

Digitale Ausgabe: Preis € 6,40
(inkl. 19% MwSt.)

Stellenmarkt

Artikelserien und interessante Workshops aus dem Magazin können Sie hier als Bundle erwerben.