Open Source im professionellen Einsatz

Jugend der Schwellenländer aufgeschlossen für IT

19.01.2016

Das Beratungsunternehmen Infosys untersuchte in einer Studie, wie aufgeschlossen die junge Generation in  Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Indien, Südafrika, den USA und Großbritannien gegenüber neuen Technologien ist. Dabei zeigte sich vor allem Jugendliche und junge Erwachsene in Schwellenländern technologiebewusst.

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Alle Befragten pflichten der Sicht bei, dass technologische Kenntnisse wichtig für die berufliche Entwicklung sind. Im Gegensatz zu 63 Prozent in Deutschland, 60 Prozent in Frankreich und 59 Prozent im Vereinigten Königreich gab in Indien mit 74 Prozent und China 71 Prozent eine klare Mehrheit an, dass Fächer in Verbindung mit Computerwissenschaften wichtige Schlüsselelemente in der Bildung darstellen.

Aktuell sind sich außerdem 78 Prozent der Teilnehmer in Brasilien und Indien sicher, dass sie die nötigen Fähigkeiten für eine erfolgreiche berufliche Zukunft besitzen. Im Gegensatz dazu ist die Stimmungslage in den Industriestaaten mit 53 Prozent in Frankreich und 51 Prozent in Australien deutlich schlechter (Deutschland: 47 Prozent).

In den USA bewerteten 45 Prozent der Befragten ihre akademische Bildung als sehr oder ziemlich veraltet und glaubten nicht, dass sie ihre beruflichen Ziele unterstützt. In China etwa entsprach dieser Wert 37 Prozent. Im Vereinigten Königreich und Australien mussten sich 77 Prozent der Teilnehmer eigenständig Fähigkeiten aneignen, um die Aufgaben in ihrem Beruf meistern zu können – weder Schule noch Universität hatten sie darauf vorbereitet. In Indien lag dieser Wert bei 66 Prozent, in Deutschland bei 73 Prozent.

Zwischen 78 Prozent der Befragten in Brasilien und 65 Prozent in China sind bereit, sich, falls nötig, beruflich komplett umzuorientieren (Deutschland: 73 Prozent). Über alle Länder hinweg geben ungefähr 80 Prozent an, dass Erfolg in der Arbeitswelt von einer kontinuierlichen Lernbereitschaft abhängt.

Die Jugend ist sich bewusst darüber, dass die Vierte Industrielle Revolution zu einer Reihe deutlicher Veränderungen am Arbeitsmarkt führen wird: von der nächsten Generation des Internet of Things und Big Data bis hin zu Arbeitsumgebungen, die deutlich von Automation, künstlicher Intelligenz und ähnlichen Technologien geprägt sein werden. Die Befragten wissen, dass sie agil, lernfreudig und in der Lage sein müssen, in einem internationalen Umfeld zu arbeiten, wenn sie eine langfristige Karriere planen.

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