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Jülich bekommt ersten "Peta-Computer"

IBM hat vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Land Nordrhein-Westfalen den Auftrag für einen Supercomputer auf Basis des Blue Gene Systems erhalten. Das Gauß-Zentrum für Supercomputing (GCS) in Jülich bekommt damit einen Supercomputer mit Petaflop-Leistung.

"Der neue Jülicher Supercomputer wird eine Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde ausführen können, kurz ein Petaflop/s. Dies entspricht der Rechenleistung von mehr als 50 000 PCs", erklärt der leitende Wissenschaftler des Jülich Supercomputing Centres, Professor Thomas Lippert.

Wie ein Sprecher des Jülicher-Zentrums auf Anfrage mitteilte, kommt auf den Rechenknoten des Superrechners ein von IBM entwickelter Compute Node Kernel (CNK) zum Einsatz, der als "Linux-like" bschrieben wird. Auf dem Einwahlknoten dagegen läuft eine Linux-Distribution.

Der Superrechner verfügt über 295.000 Prozessoren (32-bit PowerPC 450 core 850 MHz), die in 72 telefonzellengroßen Schränken eingebaut sind. Weitere Daten: 144 Terabyte Hauptspeicher und 2,2 Megawatt Leistungsaufnahme. Der Petaflop-Rechner greift im Verbund mit den anderen Jülicher Supercomputern auf rund 6 Petabyte Festplattenspeicher zu. Die Einweihung soll im Laufe des Jahres stattfinden.

(Ulrich Bantle)
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