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  Home  »  NEWS  »  Journalist Brockmeier wird Community-Manager von Open Suse  

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Journalist Brockmeier wird Community-Manager von Open Suse

Novell hat den Technik-Journalisten Joe "Zonker" Brockmeier als neuen Community Manager für seine freie Linux-Distribution Open Suse eingestellt.

OpenSuse ist als freie Linux-Distribution die Grundlage für Novells Unternehmens-Varianten wie Suse Linux Enterprise Server oder Open Enterprise Server. Als Community-Manager soll Brockmeier Bindeglied zwischen Novell und der Gemeinschaft von Anwendern und Entwicklern sein und sich um die Vermarktung des freien Betriebssystems kümmern. In den letzten Jahren hat Brockmeier als freier Journalist für verschiedene technische Medien über Linux und Open Source berichtet. Nach eigener Aussage arbeitet er seit beinahe zwölf Jahren mit Linux und sieht sich ebenso lang in der Rolle als Fürsprecher für Open Source.

Als seine Hauptaufgabe betrachtet er die Fürsprecher-Rolle der Community bei Novell. In seinem neuen OpenSuse-Blog lobt er den ehemaligen Fedora-Projektleiter als Vorbild: "Ich glaube, dass Max Spevack von Red Hat einen großartigen Job gemacht hat, indem er Fedora zu einem stärker Community-gesteuerten Projekt geformt hat als es bei der ursprünglichen Abspaltung von Red Hat Linux war." Für die Arbeit bei OpenSuse will er einiges davon übernehmen, wie er weiter schreibt. Außerdem möchte er seinen neuen Job dafür nutzen, Windows-Anwender von Linux zu überzeugen: "Ich will die Massen von Windows-Anwendern erreichen, die nach einer besseren Plattform für ihren Computer suchen und will Wege finden, ihre Bedürfnisse mit Linux zu erfüllen."

Heute nachmittag wird der neue Community-Manager der OpenSuse-Gemeinschaft in einem ersten Arbeitstreffen vorgestellt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der so genannte Code of Conduct, ein Vorschlag für einen Verhaltenskodex in der openSuse-Gemeinschaft. Persönlich treffen könnte man Brockmeier in den nächsten Tagen auf der Open-Source-Messe SCALE in Kalifornien und dem Entwicklertreffen FOSDEM in Brüssel.

(Britta Wülfing)
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