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Jim Zemlin: Einig ist Linux stark

"Zu viel Wettstreit im eigenen Lager macht es schwer, sich gegen Monopole durchzusetzen", hob Jim Zemlin, Executive Director der Linux Foundation, in seiner Keynote auf der Akademy 2007 hervor.

Jim Zemlins sieht die Linux-Community sich zu sehr mit interner Kritik beschäftigen. Microsoft verstehe es hingegen, sich in Szene zu setzen, gezielt anzugreifen und eigene Standards zu etablieren.

Als Stärken der freien Software hob der Director der Linux Foundation eine schnellere Anpassungsfähigkeit an die Praxis hervor und die gute Qualität, die sich aus dem internen Wettbewerb ergebe. "Linux ist für Workstations und Office-Rechnern mit nicht zu großen Anforderungen bereits sehr gut." Boden gutzumachen sei noch im Bereich mobile PCs, Smartphones sowie bei fortgeschrittenen Office-Anwendungen. Auch bei Paketstandards und der Verwaltung sicherer Software-Repositories gebe es noch Defizite. Wünschenswert seien Standards für Audio-Wiedergabe, eine übergreifende Text- und Layout-Engine und ein einheitliches Font-Management. "Anwendungen sollten den Linux-Desktop schlechthin als ihre Plattform betrachten". Die KDE-Entwickler rief er auf "Anwendungen nicht in KDE einzusperren."

(Peter Kreußel)
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