Kawaguchi, Hudson-Projektgründer, sieht den Vorschlag Oracles, Hudson mit Markenrechten und Domains an die Eclipse Foundation zu übertragen als Resultat des Erfolges von Jenkins- So heißt der kürzlich im Streit mit Oracle erfolgte Fork des Projekts. Wäre Jenkins nach der Trennung von Oracle nicht so erfolgreich gewesen, hätte Oracle kein Interesse, schreibt Kawaguchi in einem Beitrag auf seiner Website.

Er hätte sich allerdings gewünscht, so Kawaguchi weiter, Oracle wäre früher auf diese Idee gekommen, als eine Einigung mit den nun bei Jenkins aktiven Hudson-Projektmitgliedern noch möglich gewesen wäre. Damals hätten sich die Entwickler gewünscht, dass Oracle die Markenrechte an eine neutrale Instanz übeträgt, wie jetzt vorgeschlagen. Damals aber sei Oracle dazu nicht bereit gewesen. Dass Oracle sich bei dem jetzt erfolgten Schritt nicht an die Jenkins-Community gewandt hat, findet Kawaguchi ebenfalls enttäuschend.

Eine kleine Spitze gegen die Hudson-Eigentümer kann sich Kawaguchi nicht verkneifen, es gäbe da noch das ein oder andere Problem mit Eigentumsrechten: Zum einen sei das Hudson-Logo ein Microsoft-Clipart, worauf er Oracle schon vor einiger Zeit hingewiesen habe, zum anderen stecke in Hudson noch seine Arbeit von rund sechs Monaten nach dem Ausscheiden bei Oracle. Ob letzterer Code einfach so weitervermacht werden könne, bezweifelt Kawaguchi.