Auf der Basis des Open-Source-Frameworks Jenkins, das aus den Streitigkeiten mit Oracle um den Vorgänger Hudson (das Linux-Magazin berichtete) entstand, bietet Cloud Bees "technischen Support von Experten" und spezielle "von Cloud Bees entwickelte Plugins für Enterprise-Ansprüche". Wer sich für das kostenpflichtige Support-Angebot entscheide, profitiere automatisch auch von den erweiterten Plugins und über die Long-Term-Support-Version von Jenkins hinausgehende Bugfixes, so Cloud Bees auf ihrer Webseite. Alle Änderungen gingen ebenfalls zurück an die Community, verspricht der Anbieter.

Unter den Plugins finden sich Helfer für große Installationen (Large Install Plugins), Sicherheitsoptimierungen und Tools für Admins, mit denen diese Build-Zeiten und Kosten reduzieren können sollen. Jenkins Enterprise steht nach einer Registrierung als 30-Tage-Testversion hier zum Download bereit.

Das Projekt Jenkins hilft Entwicklern in agilen Projekten dabei, die kontinuierliche Integration (CI, Continuous Integration) sicherzustellen. Im Streit mit Oracle hatte sich Hauptentwickler Kawaguchi, ein Sun-Mitarbeiter, nach der Übernahme von seinem neuen Arbeitgeber getrennt und das Jenkins ins Leben gerufen. Sowohl Hudson als auch Jenkins sind im angelsächsischem Sprachgebrauch typische Namen eines Butlers.