Kohsuke Kawaguchi, Projektgründer sowohl von Hudson als auch vom daraus abgezweigten Projekt Jenkins, schreibt in seiner Ankündigung, dass die LTS-Version eine Art zweite Release-Linie neben der Stable-Ausgabe darstellen soll, bei der Stabilität und Bugfixes im Vordergrund stehen. Basis für die Initialzündung ist Jenkins 1.409. Der LTS-Version sollen nur wichtige Bugfixes angedeihen - auch als Backports - damit Firmen, die mit Jenkins arbeiten, weniger Aufwand mit dem Testen neuer Releases haben. Von Jenkins erscheint Neues im Wochenrhythmus, die stable Version hat meist einen Monat Bestand.

Im Gegenzug erhofft sich Kawaguchi, dass sich die Nutzer an den Bugfixes der LTS-Version beteiligen und dann auch vorschlagen können, welche Bugfixes als Backports für die LTS wünschenswert wären. Mit Long Term ist bei Jenkins derzeit an eine Laufzeit von rund drei Monaten gedacht, dann soll eine nächste Release - durch Konsensbeschluss der Community - zur LTS werden. Die LTS-Strategie ist hier näher erläutert.