Ein russisches Entwicklerteam hat die erste Open-Source-Version seines Tools Inquisitor veröffentlicht, das zum Testen von Hardware unter Linux gedacht ist.
Für Inquisitor 3.0 haben die Entwickler die Test-Suite, die sich nach ihren Angaben seit dem Jahr 2004 im Einsatz befindet, gründlich überarbeitet. Sie besteht nun aus zahlreichen Modulen, beispielsweise 25 Tests, vom Festplatten-Benchmark Bonnie++ bis zu CPU-Burn. Die Gruppe Detects analysiert die verwendeten Rechner-Kompnonenten und die Monitoring-Module überwachen während der gesamten Prüfung Temperatur und Spannung der CPU sowie per Smart den Gesundheitszustand der Festplatten.
Die Ausführung der Tests wird von einem Scheduler gesteuert, die Testskripte selbst lassen sich durch zahlreiche Optionen anpassen.
Inquisitor 3.0 steht in drei Varianten zur Verfügung: Als Anwendung für bereits installierte Linux-Systeme, als bootfähige Linux-Live-CD und als Enterprise-/Server-Version. Letztere eignet sich zum Testen von mehr als einem Host: Der Server hält Boot-Images vor, von denen die Testgeräte per PXE booten. Zudem übernimmt der Server die Steuerung der Tests und protokolliert die Ergebnisse.
Inquisitor 3.0 steht unter GPLv3 auf der Projekt-Homepage zum Download bereit, wo es auch eine Anleitung zum Schnellstart, ausführliche Dokumentation und weitere Informationen gibt.
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Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele (Folge 2)
Der zweite Teil des Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele White Papers beleuchtet anhand weiterer ausgewählter Case Studies die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.