Open Source im professionellen Einsatz

Impressionen von der Make Munich 2017

08.05.2017

Alle Macht den Makern: Am Wochenende 6. und 7. Mai 2017 geriet die Zenith Halle im Münchner Norden zum Schauplatz des größten Do-it-youself-Festivals in Süddeutschland.

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Veranstaltet von der Make Germany GmbH und gefördert von der bayrischen Landeshauptstadt war trotz schlechtem Wetter, 15 Euro Eintritt und mieser Hallenluft der Besucherandrang der Lötkolbenszene zur Make Munich 2017 beachtlich. 70 Workshops ("Minecraft Hacking", "Roboter-Arm bauen", "Papierflieger falten, trimmen und werfen", ...), 40 Vorträge, eine Gadget-Verlosung und 130 Aussteller lockten immerhin rund 8000 Besuche an. Neben Branchengrößen wie Intel, Infinion, Elektronikversendern und Technik-Verlagen dominierten 3-D-Druckerhersteller und -dienstleister die Flächen. Mindestens genauso belagert waren die Stände der nicht-kommerziellen Aussteller und (Hochschul)-Projekte. Viele der junge Besucher hielten sich unweit der Roboter und Drohnen auf, bei einigen Projekten standen ihnen Bastelplätze mit Lötkolben und menschlichen Helfen zur Verfügung.

Mit Pinguinen sichtbar gemachte Linux-Kristallisationspunkte konnten Besucher zwar nicht anlaufen, das freie System steckt gleichwohl in der Mehrheit der Exponate. Auch die etwas Selbstmach-artfremderen Projekte wie Fairphone oder eine Freie-Architektur-Initiative schreiben sich den Open-Source-Gedanken auf die biologisch abbaubaren Fahnen.

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