Open Source im professionellen Einsatz

Icinga 2.2.0 erleichtert den Umgang mit HA-Clustern

18.11.2014

Zur Release der Monitoring-Software Icinga 2.2.0 beschreibt Michael Friedrich in einem Blogeintrag, was die Nutzer erwartet.

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So haben die Entwickler laut Blogeintrag die Installation von Icinga-2-HA-Clustern vereinfacht. Beim Einrichten des Clusters, insbesondere der SSH-Zertifikate, hilft nun Setup-Wizard für die Kommandozeile. Zudem unterstützt das Icinga 2 Cluster-Protokoll neuerdings CSR-Auto-Signing, was es erlaubt, Nodes mit einer einmalig generierten Ticketnummer zu installieren und auf lokale SSL-Zertifikate zu verzichten.

Satelliten-Nodes melden ihre Objekte an den zentralen Masterserver, Kommandozeilenbefehle helfen dabei, Nodes zu ergänzen, Hosts und Dienste zu sperren oder freizugeben und lokale Konfigurationen zu erzeugen. Das CLI-Framework unterstützt kontextbasierte Auto-Vervollständigung für die Bash und erlaubt es, CA- und SSL-Zertifikate zu erzeugen. Apply-Rules können nun Arrays und Dictionaries heranziehen, was dem Admin Zeit spart.

In Icinga 2.2.0 kann zudem das <C>object list<C>-Kommando nun nach Namen oder Wildcard-Zeichenketten filtern. Setzt der Agent lokale Variablen in Apply-Rules, kann er Host- und Dienstattribute lesen. Nicht zuletzt haben die Entwickler die Dokumentation überarbeitet. Das zum Blogeintrag gehörende Changelog kündigt alle neuen Features und behobenen Bugs im Detail an. Den Quellcode von Icinga 2.2.0 gibt es hier.

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