Open Source im professionellen Einsatz

IPv4-Adressen sind in Amerika offiziell aus

25.09.2015

Der Internetregistrar für Amerika ARIN (American Registry for Internet Numbers), also die Non-Profit-Organisation, die dort IP-Adressen vergibt, hat jetzt offiziell den allerletzten IPv4-Adressblock aus ihrem Kontingent vergeben

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Nun gibt es in ganz Amerika also nur noch neue IPv6-Adressen. Ausnahmen wären nur möglich, wenn andere Registrare Adressen, die sie nicht brauchen, an die IANA (Internet Assigned Numbers Authority) zurückgeben. Für so frei werdende Adressen existieren bereits Wartelisten. Außerdem kann man Adressen auf einem freien Transfermarkt von Anbietern kaufen, die früher Bestände erworben hatten. Das ist allerdings nicht ganz billig: Die Preise bewegen sich derzeit bei 10 bis 12 Dollar pro IPv4-Adresse. Und die Preise könnten weiter anziehen, weil auch anderen Internet Registries (RIRs) die Adressen ausgehen.

Von den 1981 eingeführten IPv4-Adressen kann es prinzipbedingt nur 4,3 Milliarden Stück geben. Dagegen ist der Adressraum von IPv6 so viel größer, dass damit auf gegenwärtig unabsehbare Zeit die Nachfrage nach Adressen befriedigt werden kann.

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