Open Source im professionellen Einsatz

IPFire 2.19 Core Update 100 veröffentlicht

20.04.2016

Die zum Betrieb als Firewall ausgelegte Distribution IPFire liegt in einer neuen Version vor. Pünktlich zum 100. Update aktualisiert sie nicht nur die mitgelieferte Software, sondern steht erstmals auch in einer 64-Bit-Fassung bereit.

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Die Vorteile der 64-Bit-Fassung halten sich allerdings in Grenzen: In einigen wenigen Anwendungsfällen soll sich eine leichte Geschwindigkeitssteigerung einstellen. Zudem ist bereits die 32-Bit-Version in der Lage, bis zu 64 GByte Hauptspeicher anzusprechen. Nutzer einer bisherigen 32-Bit-Version können nicht auf die 64-Bit-Variante updaten, sondern müssen IPFire 2.19 Core Update 100 neu installieren.

Neben dieser Neuerung haben die Entwickler zahlreiche Komponenten aktualisiert und damit insbesondere Sicherheitslücken gestopft. Der Linux-Kernel klettert auf die Version 3.14.65, der die Entwickler zahlreiche aus Linux 4.2 rückportierte Treiber eingeimpft haben. Zudem haben ihn die IPFire-Macher gegen Angriffe von außen gehärtet.

Die Firewall selbst soll in der neuen Version etwas weniger Systemressourcen beanspruchen und einen größeren Durchsatz bieten. Einige Connection-Tracking-Module lassen sich jetzt ein- und ausschalten. Sämtliche Neuerungen listet die offizielle Ankündigung auf.

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