Mit Dimensionen von 95 x 65 x 15,5 Milimeter und 113 Gramm Gewicht (Batterien inbegriffen) kann das IKit zurecht als handlich gelten. Das Gerät ist mit Bluetooth und WLAN ausgerüstet und empfiehlt sich so für Chat und Mail. Entsprechende Programme bringt das Device mit und weitere Multimedia-Anwendungen wie Bildbetrachter und Video-Player. Für den Multimedia-Einsatz sind eine Kamera mit 0,3 Megapixel verbaut und ein Mikrofon; für Stereokopfhörer ist der Mini-USB-Anschluss gedacht. Als Browser kommt Opera Mini 4.1 zum Zug.

Das angepasste Linux basiert auf Kernel 2.4.19 und setzt, was die Oberfläche betrifft, auf eine proprietäre Lösung mit Qt-Anteilen. Nach Herstellerangaben ist ein Prozessor von Marvell verbaut (PXA270 312MHz). Der Speicher ist mit 128 MByte RAM und 64 MByte SDRAM, die auch noch OS und Applikationen beherbergen, recht knapp. Weiteren Platzbedarf kann ein Micro-SD-Card-Slot decken. Das Display misst 2,8 Zoll und stellt 320x240 Pixel dar. Der Akku mit 1050 mAh soll bis zu 3 Stunden Betrieb aushalten.

Bedient wird das Gerät über eine englische QWERTY-Tastatur mit Zahlentasten, die zusätzlich einige Hotkeys für den Anwendungsstart mitbringt.

Dass der Hersteller Linux nicht aus purer Überzeugung gewählt hat, macht ein Blick auf die Liste der unterstützten Formate deutlich, die WAV und MP3 enthält - aber kein Ogg. Die Synchronisation der PIM-Anwendungen funktioniert zudem mit Microsoft Outlook in verschiedenen Varianten. Der Hersteller stellt auch Modelle mit Windows Mobile und der Android-Plattform in Aussicht.

Das Spielfeld des Imovio-Geräts liegt in WLAN-versorgter Umgebung. Die Bluetooth-Option dient der Vermittlung ins Web über ein GSM-Handy. Das IKit soll für rund 130 Euro zu haben sein. In der firmeninternen Roadmap ist das 1. Quartal 2009 als Starttermin genannt.