IDC: CIOs brauchen eine Smartphone-Policy
Die wachsende Verbreitung von privaten Smartphones und Tablets in Unternehmen bringt neue Probleme für CIOs und IT-Entscheider mit sich. Marktforscher IDC hat eines herausgegriffen, das sich hinter dem Begriff Bring-Your-Own-Device verbirgt.
Es sind nach einer Studie des US-Marktforschers in Australien und Neuseeland rund 50 Prozent der Mitarbeiter in den befragten Unternehmen, die gerne ihre eigenen Konsumergeräte wie Smartphones in der Firma einsetzen würden. Dieses so genannte Bring-Your-Own-Device (kurz BYOD) bedarf aber einer Regelung, so IDC, ansonsten lauern Sicherheitsrisiken und Probleme im Workflow bis hin zur Arbeitszeitverschwendung.
Am Bedarf einer Strategie für die Geräte der Mitarbeiter besteht für die Marktforscher kein Zweifel, die Konsumergeräte überfluteten die Arbeitsplätze, der Druck auf die IT-Manager, nach einer Regelung dafür, wachse in gleichem Maße.
Die Bestandsaufnahme von IDC fällt dürftig aus. rund 50 Prozent der Unternehmen haben keine BYOD-Policy, 27 Prozent sind an der Ausarbeitung und befinden sich im Pilotbetrieb, nur 13 Prozent haben eine funktionierende Regelung im Einsatz.
Die Durchdringung der Arbeitsplätze durch die Konsumergeräte erfordere eine flexiblere IT-Landschaft, so IDC. Firmen müssten sich auf die kürzere Lebensdauer der Geräte einstellen und möglicherweise ihre Anwendungen für Mobilgeräte anpassen. Zudem sei zu erwarten, dass sich diverse unterschiedliche mobile Betriebssysteme im Firmennetz einloggen, was ebenfalls Anpassungen erfordern könne.





