IBM und Red Hat präsentieren Linux-Entwicklungen
Die Linux-Entwickler von IBM und Red Hat haben sich den Themen Virtualisierung, Sicherheit und Echtzeit angenommen und verkünden nun die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit.
600 auf 40 Standorte weltweit verteilte Entwickler zählt das IBM Linux Technology Center. In Kombination mit den Red-Hat-Experten sei aus diesen Technologie-Zentren fruchtbares für den Linux-Kernel und damit auch für die Community entstanden, teilt IBM mit.
Was die Virtualisierung betrifft, profitiere bereits das bei der CeBIT angekündigte Red hat Enterprise Linux 5 von der Integration der Xen-Virtualisierungs-Software in den Kernel. IBM sei derzeit dabei, die neue Distribution für seine Middleware und Server zu zertifizieren. Service und Support für RHEL 5 sei ebenfalls in Arbeit.
Neuerungen für ein Security Enhanced Linux haben ebenfalls Einzug in das Kernsystem von Red Hat gefunden, heißt es in der Mitteilung der beiden Unternehmen. Eine Zertifizierung von RHEL 5 und IBM-Produkten gemäß Common Criteria Evaluated Assurance Level (EAL) 4+) sei derzeit im Gange. Entwicklungen von IBM zu verschlüsselten Dateisystemen kommen dagegen erst mit RHEL 5.1 und dort als Technologie-Vorschau. Die Echtzeit-Entwicklungen (Real-Time Linux) sind ebenfalls für eine nahe Zukunft zu erwarten. Derzeit sei die Aufnahme in den Kernel im Gange.





