Nach eigenen Angaben hat "Big Blue" eine eigene Lösung für die Cloud entwickelt, die auf OpenStack basiert. Die neue Software trägt den Namen IBM Smartcloud Orchestrator und soll im Laufe des Jahres erscheinen. Sie ermöglicht es Unternehmen, verschiedene Cloud-Dienste anzubieten und mit Hilfe einer grafischen Oberfläche Dienste sowie Rechen-, Speicher- und Netzwerkressourcen zu verwalten.

Um die ausgelieferten Cloud-Umgebungen besser zu kontrollieren, hat IBM zudem neue Versionen von hauseigenen Werkzeugen angekündigt, die auf offenen Standards basieren und den Unternehmen helfen, ihre Enterprise-Clouds im Blick zu behalten. Dazu gehört unter anderem die Monitoring-Software Insight (genauer: IBM SmartCloud Monitoring Application Insight), mit der sich die Performance der angebotenen Dienste überwachen lässt und die im zweiten Quartal 2013 erscheinen soll. Zwei neue Tools, die sich noch in der Betaphase befinden, sollen Ende März erscheinen und Änderungen in der Auslastung von Diensten vorhersagen. Nicht zuletzt will man die Zusammenarbeit von Controldesk und Endpoint Manager besser koordinieren.

Auch politisch will IBM Cloud Computing voranbringen und dabei von den Erfahrungen mit Linux, Eclipse und Apache profitieren. So sitzen inzwischen 400 Personen im Cloud Standards Customer Council und lässt IBM 500 Entwickler an Cloud-Projekten arbeiten. Die OpenStack-Foundation sponsert das Unternehmen nicht nur als Platin-Partner, sondern will auch zukünftig eng mit der Stiftung zusammenarbeiten.