Open Source im professionellen Einsatz

IBM kooperiert für bessere Wettermodelle

21.06.2017

Auf der Internationalen Supercomputing-Konferenz in Frankfurt hat The Weather Company, ein IBM-Unternehmen, einen Plan zur Verbesserung der Wettervorhersage vorgestellt. Über eine neue Kooperation mit der US-University Corporation for Atmospheric Research (UCAR) und dem US-Nationalen Zentrum für atmosphärische Forschung (NCAR) sollen bessere Wettermodelle entwickelt werden.

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Die neue Allianz soll modernste Modelle entwickeln, die auf IBM Supercomputing-Technologie der nächsten Generation laufen werden. Sie decken das gesamte Erdsystem ab und liefern Prognosen für Gebiete der Welt, die bisher von bestehenden Wettermodellen unterversorgt wurden. Unter anderem soll das erste sich schnell aktualisierende Sturm-Prognosemodell geschaffen werden, das Wetterereignisse auch auf lokaler Ebene künftig besser vorhersagen soll. Während die heute eingesetzten globalen Prognosemodelle auf regionaler Ebene Ereignisse wie Schneestürme und Hurrikane vorhersagen, ist die Prognose von lokalen Gewittern bisher eine Herausforderung. Um diese neue Wettermodellierbarkeit zu ermöglichen, werden sich IBM und UCAR im System-Co-Design mit IBM Power Systemen und OpenPOWER-Technologien engagieren, um eine bisher nicht dagewesene Rechenleistung für fortgeschrittene Wettermodellierung zu schaffen.

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