Die neuen Maschinen, zwei HP DL380 G6 mit je zwei Quadcore-Xeons X5550 und 32 GByte RAM, sind am Oregon State University Open Source Lab stationiert. Die eine beheimatet auf acht 300 GByte-Platten zu je 10.000 Umdrehungen pro Minute - in Zusammenarbeit mit einem bereits existierenden Webserver - Services wie Bugzilla und das Wiki. Die andere neue Maschine arbeitet mit einem externen Storage-Chassis als Master-Backup. Neben den Neuzugängen hat die Linux Kernel Organization zwei Mirror-Server ersetzt. Der eine Einwechsler ist ebenfalls ein HP DL380 G6 mit Quadcore-Xeon X5550 und 144 GByte RAM, der anderen ist ein DL380 G7 mit dem E5640-Quadcore-Xeon. Beide enthalten jeweils ganze 66 300-GByte-Platten.

Ein "besonders lautes Danke" gehe an Googles Open-Source-Manager Chris DiBona und Bdale Garbee, Cheflinuxer von HP, lassen die Kernel.org-Macher wissen. Sowohl Google als auch Hewlett-Packard sind als Sponsoren der Linux Kernel Organization alias Kernel.org gelistet (neben den BIND- und DHCP-Machern Internet Systems Consortium, der schwedischen Umeå Universität, der Linux Foundation und dem genannten Oregoner Open Source Lab).

Sämtliche Sponsoren fungieren als Hoster oder Hardware-Stifter, während Kernel.org selbst ehrenamtlich oder durch spendenfinanzierte Vollzeitstellen betrieben wird. Als President ist auf den Kernel.org-Seiten H. Peter Anvin genannt. Zu den Services von Kernel.org gehören neben dem Linux-Quellcode auf Git.kernel.org und dem Android-Quellcode auf Android.git.kernel.org auch diverse Mirrors, ein Patchtracker, ein Kernel-Wiki, der Kernel-Bugtracker, die Kernel-Mailinglisten sowie - seit September 2009 - ein Netzwerkboot-Portal.