Open Source im professionellen Einsatz

Grml 2017.05 setzt auf Systemd

02.06.2017

Das Live-System Grml basiert auf Debian und richtet sich primär an Administratoren. Die neue Ausgabe mit dem Codenamen „Freedatensuppe“ nutzt erstmals Systemd als Init-System.

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Zuvor kam „file-rc“ zum Einsatz. Das von den Entwicklern genutzte Build-System „grml-live“ kann zwar weiterhin mit file-rc umgehen, langfristig möchte das Projekt die Unterstützung aber einstellen. Die Gründe für den Umstieg auf Systemd fassen die Entwickler ausführlich in einem eigens dafür eingerichtetes FAQ zusammen. Sie weisen zudem darauf hin, dass einige Boot-Optionen nicht mehr wie in den vorherigen Grml-Releases funktionieren.

Die 32-Bit-Version von Grml benötigt ab sofort ein System mit i686-Architektur. Nur einige ausgewählte i586-Prozessoren, wie etwa der AMD Geode, werden weiterhin unterstützt.

Grml 2017.05 basiert auf Debian Testing, wobei die Entwickler die Pakete am 30. Mai 2017 abgeholt haben. Im Hintergrund werkelt der Linux-Kernel 4.9.29. Sämtliche Fehlerkorrekturen und sonstige Änderungen fasst die offizielle Ankündigung zusammen.

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