Open Source im professionellen Einsatz

"Grizzly" lautet der Codename des neuen Open-Stack-Release

04.04.2013

Wie die Open-Stack-Foundation mitteilt, ist das neueste Open-Stack-Release mit dem Projektnamen "Grizzly" verfügbar. Sie enthält 7620 Änderungen von 517 Entwicklern.

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Es handelt sich um das siebente Release des Cloud-Computing-Frameworks mit insgesamt 230 neuen Features, die unter anderem für bessere Skalierbarkeit der damit aufgebauten Clouds sorgen sollen. Neu ist etwa eine Abstraktion namens "Cell", die mehrere Knoten einer Cloud zu einer Einheit zusammenfasst, die sich somit einfacher verwalten lassen. Auch die "NoDB"-Architektur, die die Verwaltung von einer zentralen Datenbank entkoppelt, soll zur besseren Skalierbarkeit beitragen.

Die Netzwerkkomponente von Open Stack wurde so erweitert, dass sich nun eine Vielzahl von Software-Defined-Networking-Technologien verwenden lassen, zum Beispiel das freie Openvswitch, Cisco UCS/Nexus, Linux Bridge, Nicira und OpenFlow. Durch die Verteilung von L3/L4 Switching und DHCP-Diensten auf mehrere Knoten sollen die Netzwerkdienste zuverlässiger funktionieren und besser skalieren. Eine API für Load-Balancing-as-a-Service soll künftig weitere Verbesserungen in dieser Richtung erleichtern. Mehr als 45 Firmen, die der Open Stack Foundation angehören, haben zum aktuellen Open-Stack-Release beigetragen, darunter Red Hat, Rackspace, IBM, HP, Intel, Canonical und VMware.

(Dieser Artikel stammt vom Admin-Magazin)

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