Open Source im professionellen Einsatz

Newsletter abonnieren
Seite durchsuchen

HEFTARCHIV | NEWS | E-BIBLIOTHEK | VIDEO | BLOGS | WHITEPAPER | EVENTS | ACADEMY | ABO | SHOP

user friendly

  Home  »  NEWS  »  Grafiktreiber von Intel in Version 2.8  

RSS-Feed der aktuellen News von Linux-Magazin Online Folgen Sie Linux-Magazin Online auf Twitter
Diesen Artikel druckenDiesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel kommentieren Newsletter abonnieren
Share/Bookmark

Grafiktreiber von Intel in Version 2.8

Intel veröffentlicht seinen Treiber xf86-video-intel mit der Versionsnummer 2.8. Dieser braucht zum Laufen einen Xserver ab Version 1.6, die Entwickler haben DRI1, EXA, XXA und NoAccel über Bord geworfen.

Bei EXA und XXA handelt es sich um das letzte respektive vorletzte System zur Grafikbeschleunigung in Xorg. DRI1 ist die alte Direct-Rendering-Infrastruktur, über die Option NoAccel lässt sich der DRI-Support des X-Servers für 2D-Treiber deaktivieren.

Der neue Intel-Treiber läuft nur noch mit UXA, das besser mit GEM, dem Graphic Execution Manager im aktuellen Kernel, kooperiert und auch die 2D-Beschleunigung übernimmt. GEM kümmert sich im Kernel um die Verwaltung des Speichers. DRI2 tritt zugleich die Nachfolge von DRI an und erleichtert das Zusammenspiel von Compositing Window Manager und 3D-Anwendungen. Komplett ausgereift ist der Treiber aber noch nicht, es gibt noch Probleme mit der Stabilität sowie Artefakte, die Umstellung der kompletten Infrastruktur braucht etwas Zeit.

Am besten läuft der neue Intel-Treiber mit dem Kernel 2.6.31, der Kernel Modesetting mitbringt, das sich gegebenenfalls über den Kernel-Parameter modeset=1 aktivieren lässt. So jedenfalls schreibt es Intel-Entwickler Carl Worth in der Ankündigung des neuen Treibers.

Zu den weiteren Neuerungen gehört die Unterstützung von variable-length decoding (VLD) in der X-Video Erweiterung XvMC (MC steht für Motion Compensation). Diese sorgt dafür, dass die CPU-Last beim Abspielen von Filmen sinkt. Zudem haben die Entwickler zahlreiche Fehler beseitigt (etwa beim Font Buffer Rendering) und es gibt weniger Hänger der GPU.

Der Quellcode für den neuen Intel-Treiber gibt es hier, allerdings macht es vermutlich mehr Sinn, zu warten, bis eine der gerade entstehenden Distributionen seine Paketliste aktualisiert.

(Kristian Kißling)
Diesen Artikel druckenDiesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel kommentieren Newsletter abonnieren
Share/Bookmark
Ähnliche Artikel
Linux Graphics Survey: Intel holt auf - Nvidia führt
Ubuntu 9.04: Neue Intel-Treiber sollen Grafikprobleme lösen
Erster Treiber für USB 3.0
MSI Wind U100: Besser als das Aldi-Netbook Akoya?
Linux-staging: Neuer Kernel-Zweig für neue Treiber
Collax V-Cube: KVM-Virtualisierung in 64 Bit
Whitepaper
Usage Landscape Enterprise Open Source Data Integration

Die Nachfrage nach Datenintegrationslösungen für Unternehmen ist zunehmend gestiegen und vor allem das Interesse an Open Source Technologien wird immer größer. Doch wie und von wem werden Open Source Datenintegrationslösungen genutzt und welches Nutzungsverhalten lässt sich daraus ableiten? Das vorliegende White Paper präsentiert die Erfahrungswerte von über 1000 Open Source Nutzern und liefert fundierte Antworten auf diese Fragen.

Download PDF (Registrierung erforderlich)
Daten Migration - Eine Publikation von Bloor Research

Datenmigrationsprojekte überschreiten häufig das Budget, neigen zu Verzögerung und werden unter Umständen komplett abgebrochen. Bloor Research ist eines der weltweit führenden IT-Forschungs-, Analyse- und Beratungsunternehmen und wird in dem vorliegenden White Paper die wichtigsten Aspekte dieser Problematik näher beleuchten. Ferner werden praktische Empfehlungen für erfolgreiche Migrationsprojekte gegeben, die Sie auf Ihr nächstes Projekt übertragen können.

Download PDF (Registrierung erforderlich)
Kommentare (0)