Googles Wolke wechselt auf Debian
Google stellt seine Cloud-Dienste auf Debian um. Vorher hatte der Suchmaschinenriese eine eigene, selbst gepflegte Linux-Version verwendet.
Noch ein Erfolg für das Debian-Team: Nach der NASA, die in der ISS jetzt Debian anstatt Scientific Linux einsetzen wird (das Linux-Magazin berichtete), gab jüngst auch Google bekannt, zahlreiche eigene Systeme auf das freie Community-Linux umzustellen. In der Meldung gratuliert Google-Entwickler Jimmy Kaplowitz nicht nur "seinem" Debian-Team, sondern erklärt auch, Google werde Wheezy ab sofort als Standard für alle Images der Compute Engine heranziehen.
Wie The Register meldet, habe Google bereits die FAQ updated und die bisherigen GCEL-Images als "deprecated" gekennzeichnet, man werde sie demnächst komplett entfernen. Dennoch arbeite Google aktiv auch mit anderen Distributionen zusammen, beispielsweise unterstütze man immer noch Centos und sei immer offen für Kundenwünsche. Aber: "Wir glauben, dass eine Distribution, die von der Debian-Community unterstützt wird, unseren Kunden eine großartige Experience bietet", erklärt ein Google-Sprecher auf Anfrage von The Register.





