Open Source im professionellen Einsatz

Google startet Bauunternehmen für Container

07.03.2017

Mit dem Cloud Container Builder bietet Google einen kostenpflichtigen Dienst zum Bauen von Containern an. Der soll die Ressourcen von Teams entlasten.

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Beim Cloud Container Builder handelt es sich laut Ankündigung um ein Stand-alone-Tool mit dem sich Container-Images unabhängig vom der Deployment-Umgebung bauen lassen. Das soll straffere Terminpläne für Release Teams ermöglichen, passt in automatisierte Workflows und erspart dem Kunden eine eigene Infrastruktur für den Buildprozess.

Googles Container bringt ein REST API mit, um Builds zu erzeugen und zu verwalten, auch ein GCloud CLI ist an Bord. In der Google Cloud Console, dem Web-Benutzerinterface, finden sich zudem zwei neue Oberflächen: Build History und Build Triggers. Die erste zeigt Details zu den Builds inklusive Logs an, die zweite lässt den Admin einen CI/CD-Workflow aufbauen. Der startet dann neue Builds, sobald sich in den von Google, Github oder Bitbucket gehosteten Quellcode-Repositories etwas ändert.

Die Ankündigung zeigt an einem Beispiel, wie Admins Googles neues Angebot nutzen. Verfügbar seien zudem bereits eine Reihe von Open-Source-Buildern für NPM, Git, Go und so weiter, zudem bietet Google Images von Dockerhub an, etwa Maven, Gradle und Bazel. Mit Hilfe der einstellbaren Buildsteps lassen sich zudem Unit Tests applizieren, außerdem ist es möglich, Builds zu verkleinern.

Abgerechnet wird der Dienst in Minuten. Kosten fallen erst nach 120 Minuten freier Buildzeit an, pro Tag und Account. das gilt jedoch nur für die Einführungsphase des Dienstes. Nach Ablauf der zwei Stunden schlägt die Minute mit 0,0034 US-Dollar zu Buche.

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