Open Source im professionellen Einsatz

Google Cloud Print startet in den USA

25.01.2011

Im Rahmen eines Beta-Laufs aktiviert Google in den vereinigten Staaten erstmals öffentlich die Cloud-Print-Funktion für Google Docs und E-Mails von Gmail. Voraussetzung ist derzeit ein Windows-Rechner.

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Das Beta-Programm vom Google Cloud Printing soll Anwender HTML5-fähiger Mobiltelefone (etwa Android ab 2.1 oder I-OS ab Version 3) in die Lage versetzen, Dokumente und E-Mails aus den Google-Webanwendungen Google Docs und Gmail von ihren Mobiltelefon aus auf bestimmte Drucker auszugeben. Laut FAQ werden die Dokumente über das HTTPS-Protokoll verschlüsselt übertragen. Der Druckjob wird über eine neue Menü-Option auf den Webseiten von Google Docs und Gmail in Gang gesetzt.

HTML5-fähige Mobilgeräte im US-amerikanischen Markt sollen jetzt einen Druck-Button in Google Docs und Gmail nutzen können, der Dokumente auf zuvor per Web-Interface registrierte Drucker ausgibt.

Das Beta-Programm werde derzeit in den USA gestartet, teilt Google mit. Um daran teilzunehmen, muss man allerdings eine spezielle Beta-Version des Chrome-Browsers auf einem Windows-Rechner installieren - Unterstützung für Linux und Mac OS befänden sich erst in Entwicklung. Die zu installierende Chrome-Version dient dazu, die zu benutzenden Drucker in die Google-Wolke einzubringen: Dafür sorgt ein entsprechenden Connector, hinter dem sich ein Proxy verbirgt.

Im Moment sei es noch nicht möglich, Drucker für andere Benutzer freizugeben, schränkt Google in den FAQ ein: Nur der Account-Inhaber kann die mit seinem Cloud-Print-Account angemeldeten Drucker nutzen - immerhin aber so viele er möchte. Zu benutzende Drucker meldet der Anwender mittels des Rechners an, auf dem der Google Cloud Print Proxy installiert ist. Damit der Druckauftrag ankommt, muss der mit dem Drucker verbundene lokale Rechner allerdings online sein, ansonsten wartet der Job. Dasselbe gilt, wenn der Benutzer an seinem lokalen Connector-Rechner nicht eingeloggt ist - auch dann wartet der Druckjob.

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