Nach einigen Turbulenzen um den Stiftungsstatus und vielen Verzögerungen hat das freie Projekt Gentoo ihre Linux-Variante erneuert und die Version 2008.0 veröffentlicht.
Im Oktober 2007 hatte der US-Bundesstaat New Mexico, in dem das Projekt beheimatet ist, den Stiftungsstatus nach Formfehlern zunächst stillgelegt, einige Stifter hatten sich zurückgezogen und der Gentoo-Gründer Robbins sah sich zu einem Hilfsangebot genötigt (Linux-Magazin Online berichtete). Auch auf die Entwicklung des Betriebssystems wirkten sich die Probleme aus, die Version 2007.1 wurde übersprungen. Seit Mitte Mai ist der Stiftungsstatus wieder hergestellt, und die Entwickler konnten sich wieder um ihr Betriebssystem kümmern.
Anfang April veröffentlichte das Projektteam die Betaversion, nun ist die Version 2008.0 freigegeben. Neben der Aktualisierung der Softwarepakete nennen die Entwickler als wichtigste Änderungen den überarbeiteten Installer, bessere Hardware-Erkennung und überarbeitete Profile. Weil der Installer nun die Pakete und den Ebuild-Zweig der Live-CD nutzt, ist die Installation jetzt auch ohne Internetanbindung möglich. Mehr Hardware-Treiber sind dem Wechsel zu Kernel-Version 2.6.24 zu verdanken. Mit der Überarbeitung der Profile in Gentoo 2008.0 wollen die Entwickler vor allem Redundanzen verringern und damit die künftige Entwicklungsarbeit erleichtern. Für den Anwender hat sich damit der Verzeichnisort der Profile geändert, nähere Informationen sind auf der Upgrade-Seite des Projekts zu lesen. Wegen des geringeren Platzbedarfs nutzen die Entwickler für die Live-CD-Version ab Version 2008.0 als Bedieneroberfläche nun Xfce statt Gnome. Aus Zeitgründen hat sich das Projektteam entschlossen, vorerst auf Live-DVDs zu verzichten.
Die Linux-Variante Gentoo wirbt damit, dass Anwender das System besonders einfach konfigurieren und an ihre Bedürfnisse anpassen können. Gentoo 2008.0 steht für zahlreiche Plattformen auf der Projektseite zum Download zur Verfügung.
Obwohl in den letzten Jahren viele technische Fortschritte erzielt werden konnten, verfügen die meisten Datenintegrationsprozesse nach wie vor nur über eine sehr begrenzte Automatisierung. Das vorliegende White Paper von dem Industry Analyst Mark Madson wird zunächst ein grundlegendes Verständnis von Daten Integration vermitteln, die Vorzüge von Open Source Lösungen für Daten Integration erläutern und Ihnen professionelle Empfehlungen geben, damit Sie Ihre Integrationsjobs noch einfacher und produktiver gestalten können.
Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele (Folge 2)
Der zweite Teil des Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele White Papers beleuchtet anhand weiterer ausgewählter Case Studies die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.
uba,
07.07.2008 13:29
der Fehler ist korrigiert, vielen Dank für den Hinweis
Gruß Ulrich Bantle
Necoro,
07.07.2008 12:50