Open Source im professionellen Einsatz

Geheimdienst stellt Cluster aus Raspberry Pis vor

13.03.2015

Auf der Messe Big Bang Fair 2015 hat der Britische Geheimdienst GCHQ das Projekt Bramble vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen Verbund aus mehreren zusammengeschalteten Raspberrry Pi Computern.

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Nach Angaben des GCHQ bilden jeweils acht Raspberry Pis einen „Block“, den das GCHQ OctaPi nennt. Mehrere dieser Blöcke lassen sich dann zu einem größeren Rechenverband zusammenschalten. Die einzelnen Raspberry Pis erhalten ihren Strom über das Netzwerkkabel (Power over Ethernet, PoE). Jeder Mini-Computer schultert zudem einen kleinen Bildschirm, der seinen Status anzeigt.

Der komplette Bramble besteht aus acht OctaPis, insgesamt also aus 64 Raspberry Pis. Hinzu kommen zwei sogenannte Kontrollknoten, die als Vermittler zwischen Cluster und dem übrigen Netzwerk dienen.

Eine entsprechende Software sorgt dafür, dass Rechenaufgaben auf alle Raspberry Pis verteilt werden. Sie basiert auf Node.js, Bootstrap und Angluar, entwickelt wurde sie vom GCHQ. Der Bramble diente ursprünglich als Lehrwerkzeug für die Software-Ingenieure des GCHQ, soll aber nun auch in Schulen die Lehre von effizienter und effektiver Programmierung ermöglichen. Weitere Informationen zum Bramble liefert die Ankündigung des GCHQ.

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