Zwar gibt's das Hackberry bisher nur beim Hersteller Miniand, der aber verspricht weltweite Lieferung. Ob die reibungsloser läuft als beim Raspberry Pi (das Linux-Magazin berichtete, Artikel hier), sei dahingestellt, ist doch das 512-MByte-Modell laut der Webseite bereits ausverkauft. Für 65 Dollar können Interessierte jedoch derzeit noch das Modell mit 1 GByte Ram bei der Australisch-Chinesischen Herstellerfirma bestellen.

Das Hackberry A 10 gibt's beim Hersteller mit 500 MByte RAM ab 60, mit 1 GByte für 65 Dollar ( . (Quelle: Miniand)

Das Hackberry A 10 gibt's beim Hersteller mit 500 MByte RAM ab 60, mit 1 GByte für 65 Dollar ( . (Quelle: Miniand)

Das Board kombiniert eine 1.2 GHz Allwinner A10 ARM Cortex A8 CPU mit einem Mali 400 Grafikchip, bringt einen seriellen und Audio-Anschlüsse, dazu zwei USB-2.0-Ports, 4 GByte NAND-Storage (von denen bei Android 1,5 GByte nutzbar bleiben) und lässt sich mit SD-Karten auf bis zu 32 GByte Massenspeicher aufblasen. Ethernet und Wlan (Realtek) sind ebenfalls verbaut, dazu HDMI- und Composite-Ausgänge für Video. Als Betriebssystem bietet der Hersteller Android oder Linux an, wobei die Geräte mit ICS kommen, Linux aber "supported" wird. Zum Stromverbrauch findet sich nichts in den Spezifikationen, doch der mitgelieferte 5-Volt-Adapter ist auf der 100/240-Volt-Seite für 0,4 Ampere ausgelegt, womit das Gerät wohl, auch bedingt durch die üppigere Hardware, etwas mehr verbrauchen dürfte als das Raspberry Pi.