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Gartner: Weltweite Serververkäufe sinken

08.06.2017

Laut Gartner wurden im ersten Quartal 2017 weltweit wieder weniger Server verkauft als im Vorjahr. Gegen den Trend konnten zwei chinesische Hersteller die Zahl ihrer verkauften Einheiten deutlich steigern.

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Der gesamte Umsatz mit Servern sank laut der Gartner-Analyse im ersten Quartal 2017 gegenüber dem ersten Quartal im Vorjahr um 4,5 Prozent von 13,1 Milliarden auf 12,5 Milliarden US-Dollar. Dennoch stiegen die Umsätze zumindest für Dell EMC und "andere" Anbieter um 4,8 respektive 4,4 Prozent. Weniger Geld als im Vorjahr verdienten IBM (-34,6 Prozent), Lenovo (-16,0 Prozent), Hewlett Packard Enterprise (-8,7 Prozent) und Cisco (-2,9 Prozent). In Bezug auf die Einnahmen konnte Dell seinen Marktanteil von rund 17 auf etwa 19 Prozent ausbauen, HPE büßte rund einen Prozentpunkt ein, führt den Markt mit 24 Prozent aber immer noch an.

Bei den verkauften Stückzahlen legte vor allem der chinesische Hersteller Inspur Electronic zu. Er setzte in Q1/17 rund 27 Prozent mehr Server ab als im Vorjahr. Ein zweiter chinesischer Hersteller, Huawei, folgt ihm mit etwa 20 Prozent an mehr verkauften Einheiten dicht auf den Fersen. Der Marktanteil beider Firmen liegt allerdings auch nur bei 5,4 beziehungsweise 6,0 Prozent.

Der Marktführer von 2016, Hewlett Packard Enterprise, verlor hingegen deutlich und verkaufte im ersten Quartal 2017 16,7 Prozent weniger Einheiten. Damit gab das Unternehmen zugleich den ersten Platz bei den Marktanteilen an Dell EMC ab, das nun mit rund 18 Prozent Marktanteil das Feld anführt. Trotz dieser Steigerungen fiel der Zahl der insgesamt verkauften Einheiten in diesem Zeitraum von 2,7 auf rund 2,6 Millionen.

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