Open Source im professionellen Einsatz

Gartner-Studie: 22 Prozent mehr Umsatz mit Linux-Servern im Jahr 2006

23.02.2007

Die aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner zu verkauften Servern offenbart, dass vorinstallierte Linux-Server den Hardwareherstellern im Jahr 2006 Milliardenumsätze beschert haben.

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Insgesamt wurden weltweit 9 Prozent mehr Server ausgeliefert, der Gewinn für die Hersteller stieg allerdings nur um 2 Prozent.

Allein in EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) nahmen die Hardware-Lieferanten 16,9 Milliarden US-Dollar ein. Knapp 11 Prozent der dort verkauften Server hatten ein Linux-Betriebssystem an Bord. Im Vergleich zum Vorjahr konnte das freie Betriebssystem damit seinen Anteil am Umsatz um 22 Prozent steigern und brachte damit 1,8 Milliarden US-Dollar in die Kassen. Der Anteil der Windows-Systeme liegt bei 36 Prozent - geringfügig höher als im Vorjahr (35 Prozent).

Unter den Hardware-Plattformen waren Mainframes die Sieger bezogen auf Umsatzsteigerung (3,9 Prozent plus), RISC-Itanium-Unix-Server verloren Anteile (1,6 Prozent minus). IBM verdient nach wie vor seinen Spitznamen "Big Blue": das Unternehmen machte 2006 den meisten Umsatz mit Servern weltweit und führt bei Blades mit 41 Prozent Marktanteil. Bei den Stückzahlen allerdings ist HP Spitzenreiter, gefolgt von Dell und IBM.

Bei den Herstellern gewann allein Sun Marktanteile und konnte damit einen Negativtrend umkehren, mit dem das Unternehmen seit 2001 zu kämpfen hatte. Suns Solaris ist als Betriebssystem in den aktuellen Zahlen nicht explizit erfasst, die Anteile von Unix-Systemen blieben in EMEA zahlenmäßig nahezu unverändert bei 33 Prozent.

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