Open Source im professionellen Einsatz

Gartner: PC-Sterben geht weiter

11.10.2017

Laut Gartner sank der weltweite Verkauf von PCs im dritten Quartal 2017 um 3,6 Prozent. Erhöhte DRAM-Preise kurbeln die Nachfrage auch nicht unbedingt an.

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Im dritten Quartal 2017 wurden laut Gartner immerhin noch 67 Millionen PCs verkauft, dennoch sei es das zwölfte Quartal in Folge, in denen die PC-Verkäufe weltweit zurückgehen. Insbesondere in den USA seien die Verkäufe um 10 Prozent gefallen, in EMEA, Japan und Lateinamerika hätten sie sich  hingegen stabilisiert.

Ein Faktor für den Rückgang dürfte auch der Preis von DRAM sein. Zurzeit herrsche ein Mangel an DRAM, der die Kosten in die Höhe treibe, welche die Unternehmen dann an die Verbraucher weitergeben.

Die Spitzenposition bei den Verkäufen in diesem Marktsegment teilen sich Lenovo und HP mit je einem Marktanteil von 21 Prozent. Auf dem dritten Platz steht Dell mit 15 Prozent. Die erstgenannten Anbieter verkauften rund 14 Millionen Einheiten, Dell noch 10 Millionen. Bei HP ist dabei ein Aufwärtstrend zu beobachten, Lenovo kämpft gegen sinkende Verkaufszahlen. Zu den als PC eingeordneten Geräten zählt Gartner dabei Desktop-PCs, Laptops, aber auch "Ultramobile Premiums", wie etwa Microsoft Surface, während iPads und Chromebooks nicht enthalten sind. Auch Dell verzeichnete erstmals einen leichten Rückgang der Verkäufe.

In EMEA lieferten die Hersteller im dritten Quartal 19 Millionen PCs aus, ein Rückgang von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Während sich aber der Rückgang auf dem westeuropäischen PC-Markt zu stabilisieren scheint, geht in Osteuropa die Nachfrage weiter zurück. Auch die Migration auf Windows 10 hat (noch) keine merklichen Auswirkungen.

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