Besucher der diesjährigen Konferenz sollten sich auf für eine derartige Veranstaltung ungewöhnliche Sicherheitskontrollen einstellen, denn der Veranstaltungsort sind die Räume des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, von dem sich einige Mitarbeiter als Gäste angekündigt haben, wie auch aus anderen Organen des Bundes sowie zahlreicher Städte, die Open oder Libre Office einsetzen Teilnehmer und Vorträge kommen werden.

Das Programm beinhaltet jeweils drei Tracks an drei Veranstaltungstagen, dazu das ODF Plugfest am Mittwoch, ein ODF Plug Testing am Donnerstag und Libre-Office-Zertifizierungen am Freitag. Die Bandbreite der Themen reicht von Libre-Office-Erweiterungen über Android, einen Plone-Track bis hin zu einer Marketing-Session am Donnerstag nachmittag. Außerdem wird sich die Community in eigenen Meetings treffen, um in Arbeitsgruppen einzelne Themen anzugreifen (so zum Beispiel das Board of Directors, das Advisory Board, aber auch die Website-Gruppe oder das QA-Team.) Und am Donnerstag vormittag wird die OSBA im Rahmen der Konferenz einen Round Table zum Thema "Open Source im Public Sector" veranstalten.

Der Eintritt zur Konferenz kostet 10 Euro, Besucher sollten unbedingt einen gültigen Lichtbildausweis mitbringen, weil ihnen sonst der Zutritt zum Konferenzcenter des BMWi verwehrt wird, schreibt Florian Effenberger in seiner Ankündigung. Für die Einlasskontrollen seien bis zu 30 Minuten einzuplanen, am ersten Tag eventuell gar eine Stunde. Eine eigene Mailingliste informiere alle gemeldeten Gäste beispielsweise über aktuelle Terminänderungen.

Als Ausklang findet am Freitag abend die Lubuntu-Party in der C-Base, einem der bekanntesten Hackerspaces statt. Die Party leitet dann auch direkt über in die anschließend stattfindende Ubucon in der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur.