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Freies Cluster-Linux Caos NSA 1.0 veröffentlicht

Das Caos-Projekt hat mit Caos Linux NSA 1.0 eine neue Version seiner Community-Distribution für Server und Cluster vorgestellt.

Die aktuelle Release verwendet Kernel 2.6.26 mit aktivierter KVM und GRSecurity. Das für High Performance Computing(HPC), Cluster und Server gedachte System bietet daneben Apache, Postfix, Cyrus IMAPD und gehärtetes PHP.

Das Caos-Projekt gründete sich 2003 mit dem Ziel, ein Enterprise-Linux mit RPM-Paketmanagement in einem offenem Entwicklungsmodell zu produzieren. Einige der Entwickler sind auch am freien Red-Hat-Klon Centos beteiligt. Daneben haben sie sich in der Cluster- und HPC-Firma Infiniscale zusammengeschlossen. Daher ist auch die hauseigene Cluster-Software Perceus 1.4 und das Cluster-Provisioning-Tool Warewulf-3 Teil der Linux-Distribution.

Als weitere Stärke von Caos Linux NSA 1.0 preisen die Entwickler den Performance-optimierten Kernel: Leistungseinbußen, die bei einzelnen Maschinen nicht auffielen, summierten sich in umfangreichen Clustern zu einem spürbaren Nachteil. Caos Linux NSA ist als einzige freie Distribution als Intel Cluster Ready (ICR) zertifiziert.

Caos besitzt einen vollautomatischen Installer namens Cinch, der sich auch um die Partitionierung der Festplatte kümmern, bietet aber auch einen manuellen Installationsmodus mit detaillierten Konfigurationsmöglichkeiten. Das Werkzeug zur System-Konfiguration nennt sich Sidekick.

Aktuelle CD-Images der Distribution für 32- und 64-Bit-Intel-Prozessoren stehen auf der Downloadseite bereit. Dokumentation gibt es im Caos-Linux-Wiki, Support durch die Community per Mailingliste und IRC oder als kostenpflichtige Dienstleistung von Infiniscale.

(Mathias Huber)
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