Open Source im professionellen Einsatz

Freie Management-Konsole für zahlreiche Serverdienste

13.07.2007

Die französische Firma Linbox hat Version 2.2.0 ihres Open-Source-Produkts Linbox Directory Server (LDS) freigegeben. Die Management-Konsole steuert neben Verzeichnisdiensten, Samba und Mail nun auch DNS- und DHCP-Server.

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Das System besteht im Kern aus einem auf dem Server laufenden Agenten, der die Betriebssystem-Daemons steuert, und einer webbasierten Management-Konsole. Die Web-Konsole ist in PHP und Ajax umgesetzt und besitzt Verwaltungsmodule für Benutzer und Gruppen, E-Mail, Samba-Shares, Druckdienste und Web-Proxy.

Agent und Konsole lassen sich auf zahlreichen Linux-Distributionen einsetzen und arbeiten mit den dort installierten Diensten des Betriebssystems zusammen. Dabei unterstützt Linbox sowohl OpenLDAP als auch Fedora Directory Server als Verzeichnisdienst, Samba und Cups, Squid als Proxy und Postfix als Mailserver. Auch zum Management von Open-Xchange lässt es sich nach Angaben des Herstellers einsetzen. In der aktuellen Version kommt die Verwaltung von DHCP und DNS (mit BIND) zum Funktionsumfang dazu. Laut Linbox lässt sich somit leicht ein Windows-NT-Abteilungsserver ablösen.

Ein VMware-Image zum Testen bietet das Projekt auf seiner Download-Seite an. Zur Installation sind dort Debian-Repositories für Etch und Sarge aufgelistet, für andere Linux-Distributionen gibt es Tarballs.

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