Der Port befindet sich derzeit allerdings noch im Betastadium. ARM biete eine ideale Hardware-Plattform für die freie Firewall samt VPN-Gateway, schreiben die Entwickler. Der Einsatz der energiesparenden Prozessoren sei besonders bei Systemen sinnvoll, die rund um die Uhr laufen.

Derzeit existiert IPFire 2.1 für die Sub-Architektur "armv5tel", die die Macher als "kleinsten gemeinsamen Nenner" bezeichnen. Zum Kompilieren kam ein gestifteter Dreamplug-Rechner des Herstellers Globalscale zum Einsatz. Demnächst soll es auch eine Version für die modernere Plattform "armv7hl" geben. Der Build des Images auf dem Dreamplug habe allerdings mehrere Tage in Anspruch genommen, zudem müsse man für jedes System-on-Chip (SoC) einen eigenen Kernel bauen, erklären die Entwickler weiter. Darum bittet das Team in seiner Mitteilung um Unterstützung, sei es durch ehrenamtliche Mitarbeit oder Hardwarespenden.

Auf den Seiten des IPfire-Webauftritts finden sich eine Installationsanleitung sowie das Image (97 MByte Gzip-komprimiert)