Frei geworden: Kostenloses Lesefutter aus dem Linux-Magazin
Mit Erscheinen des Linux-Magazin 04/2010 sind die Artikel der Linux-Magazin-Ausgabe 05/2009 in den frei zugänglichen Bereich von Linux-Magazin Online gerückt.
Ab sofort ist das Linux-Magazin 05/2009 mit dem Schwerpunkt "Fileserver modern - Wem seine Daten lieb sind, der speichert mit Software von heute" auf Linux-Magazin Online frei zugänglich. Aus dem Inhalt:
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Biss bald! Das Editorial von Chefredakteur Jan Kleinert.
Titelthema Fileserver
Intro: Samba-Fileserver im Selbstbau, modernes, hochverfügbares Samba-Cluster, Test von Fibre-Channel-Arrays, FC-Tipps für Linux-Hosts, wann Raids statistisch ausfallen und die große Marktübersicht über Backuptools.
Bastelstunde: Einen modernen Fileserver fürs Unternehmen aufsetzen. Wenn Sie Admin einer kleineren Firma mit zu klein und zu schwach gewordenen Fileserver sind, kaufen Sie neue Hardware und machen den Rest mit freier Software und der folgenden Anleitung selbst.
Formationstanz: Geclusterter CIFS-Server mit Samba und CTDB. Samba ist seit der Version 3.3 zusammen mit dem Lock-Manager CTDB erstmals vollumfänglich als Active-Active-Cluster konfigurierbar. Mit der neuen Registry-Konfiguration kann der Admin den Samba-Cluster mit einem lockeren Hüftschwung verwalten.
Massenspeicher: Fibre-Channel-Diskarrays im Vergleich. Fibre-Channel-Arrays gelten als Königsklasse der Plattenspeicher. Doch ist die Technik weder billig noch trivial. Zudem erwächst ihr Konkurrenz. Passen Ruf und Realität noch zusammen? Vier mittelgroße FC-Plattensilos im Test.
Fibre-Channel-SAN: Linux-Hosts anbinden. Bis zu 8 GBit/s liefert ein per Fibre Channel verkabeltes SAN. Damit ein Linux-Host dabei nicht den Bach runtergeht, will der Host-Bus-Adapter gut ausgewählt und konfiguriert sein. Ein Bericht aus der Praxis.
Ausfallsicherheit: RAID-Konfiguration. Schauergeschichten vom Totalausfall eines Massenspeichers gehören ins Repertoire jedes Admins. Doch ist ein Datenverlust heutzutage tatsächlich wahrscheinlich, wo man überall redundante Plattenkonfigurationen einsetzt? Die überraschende Antwort lautet: Ja, heute eher denn je.
Backup: Neun Profi-Tools im Vergleich. In wenigen Sparten tummeln sich so viele Hersteller professioneller Software wie im Backup-Bereich. Bei den hohen Preisen ist eine kluge Auswahl gefragt.
Die vorstehenden Schwerpunkt-Artikel gibt es auch als hochwertig gelayoutete PDFs im kompletten Themenpaket.
Software
Intro: Googles Vorschläge bei falsch getippten Suchbegriffen sparen Zeit. Ein einfacher Trick macht diese Funktion im Gespann mit Squid auch für Tippfehler bei der Seitenadresse nutzbar.
Bitparade: Firefox-Addons. Fast 7000 Firefox-Extensions gibt es auf Mozilla.org. Sie machen den flexiblen Browser fit für kleine Netbook-Displays oder helfen dem Anwender, in der Datenflut des Internets den Überblick zu behalten.
Projekteküche: Headbanging packt auch (oder gerade) gestandene Admins. Mit Frets on Fire trainieren sie für einen Luftgitarren-Wettbewerb. Etwas ernsthafter, doch immer noch spielerisch, geht es bei freien Klonen der Wirtschaftssimulation Transport Tycoon Simutrans und OpenTTD zu.
Tooltipps: Burncdda 1.8.2 - Frontend für Cdrdao und Konsorten, Lionwiki 2.2.2 - Simples Wiki, Vsftpd 2.1.0 - Sicherer FTP-Server, Lighty-Stats - Wertet Lighttpd-Logfiles aus, TCPjunk 2.649 - Analysetool für TCP, Atool 0.36 - Allround-Archivwerkzeug.
Sysadmin
Intro: Aus dem Alltag eines Sysadmin. Gelegentlich muss auch Sysadmin Charly ausgetretene Pfade verlassen und Arbeitsfelder weit jenseits seiner Kernkompetenz beackern. Gut, wenn er dafür das richtige Werkzeug zur Hand hat.
OpenVPN: Große VPNs einfach verwalten mit OpenVPN und Skripten. Individuelle Firewallregeln und Authentifizierungsmechanismen für jeden VPN-User sind mit OpenVPN kein Problem. Admins der renommierten Berliner Universitätsklinik Charité zeigen wie.
LDAP: Administrations-Clients im Vergleich. Umfangreiche Benutzerdaten, Adressbücher und die Systemkonfiguration liegen am besten in einem zentralen LDAP-Verzeichnis. Wer da den Überblick behalten will, braucht spezielle Tools.
Forum
Debianopolis: Hektisches Treiben in Debian-Land - in den Wochen nach einer Release stellen die Entwickler schon die Weichen für die nächste Version. Wer die Unstable-Distribution einsetzt, hat derzeit wenig Freude.
Tux liest: Produktives Programmieren und DTP mit Scribus. Die vorgestellten Bücher sehen den Computer als Arbeitswerkzeug, das rasch hochwertige Ergebnisse liefern soll. Der eine Band richtet sich an Software-Entwickler, der andere an Layouter.
Recht einfach: Anhörung zu Softwarepatenten. Nun steht sie an, die entscheidende Phase in Sachen Softwarepatente. Das Europäische Patentamt hört auf Argumente für und wider und gibt dann die Leitlinien vor. Ein Überblick.
Know-how
Kern-Technik 45: Wenn sonst nichts mehr hilft, sorgen automatisierte Neustarts für kurze Downtimes. Um Watchdogs optimal zu nutzen, brauchen Entwickler Kenntnisse über Aufbau und Anwendung der Treiber.
E-Banking mit Ebics: Muntere Moneten. Die meisten Bankkunden kennen E-Banking von den paar Überweisungen pro Woche, die sie per Webbrowser oder Applikation tätigen. Unternehmen haben meist andere Anforderungen, denen der neue Ebics-Standard entgegenkommt. Viele Anwendungen sind auch für Linux verfügbar.
Programmieren
Intro: Aus Fehlern klug. Normalerweise bekämpfen Entwickler Programmfehler. Forscher aus Saarbrücken bauen jedoch sogar absichtlich Fehler in Quelltexte ein. So schätzen sie ab, wie gut Testumgebungen arbeiten.
BPEL: Workflow-Management. Die IT unterstützt ihre Anwender schon bei vielen Aufgaben. Sie müssen aber dennoch den Überblick behalten, was es als Nächstes zu tun gibt. Workflow-Engines helfen ihnen dabei, denn viele Abläufe in Unternehmen laufen stets nach demselben Muster ab.
Perl-Snapshot: Perl-Skript steuert USB-Spielzeugkanone. Auch wenn ein USB-Spielzeug - etwa ein Styropor-Raketenwerfer - nur mit einer Windows-CD daherkommt, lässt es sich dennoch mit etwas Reverse Engineering unter Linux betreiben. Mit »libusb« sogar ohne Treiber, vom Userspace aus und mit Perl gesteuert.





