Frei geworden: Kostenloses Lesefutter aus dem Linux-Magazin 08/2009
Mit Erscheinen von Linux-Magazin 07/2010 sind die Artikel der Linux-Magazin-Ausgabe 08/2009 "Alles parat? E-Mails und wichtige Dokumente revisionssicher archivieren" in den frei zugänglichen Bereich von Linux-Magazin Online gerückt.
Ab sofort ist das Linux-Magazin 08/2009 mit dem Schwerpunkt Digitale Archivierung auf Linux-Magazin Online frei zugänglich (HTML-Format). Aus dem Inhalt:
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Da ist Musik drin. Anlässlich eines Vergleichs des freien Ogg-Vorbis-Formats mit MP3 zog Linux-Magazin-Chefredakteur Jan Kleinert unwillkürlich Parallelen zur Usability von Linux-Distributionen.
Titelthema revisionssicher Archivieren
Intro: Wohl kaum ein Unternehmer hat gern Steuerprüfer im Haus. Das liegt auch an den verwirrenden Archivierungsvorschriften für elektronische Dokumente und E-Mails, die der Gesetzgeber über die Steuerpflichtigen ausgegossen hat. Das Linux-Magazin versucht zu klären, was "revisionssicher" bedeutet.
Allein im Dschungel: In den letzten Jahren hat der Gesetzgeber zahlreiche Vorschriften zur digitalen Archivierung erlassen, seit 2009 drohen gar Strafen im sechsstelligen Bereich. Doch über die Details der Umsetzung schweigt sich der Staat aus - der IT-Verantwortliche bleibt ratlos zurück.
Aufbewahren und wiederfinden: E-Mail-Archivierung ist mehr als ein Backup der Mailverzeichnisse: Es geht auch um die Klassifizierung der Mails und Arbeitserleichterungen für Anwender, die in übervollen Mail-Ordnern die Übersicht verlieren.
Endlich ad acta: Wem das ganze Thema E-Mail-Archivierung über den Kopf wächst, der ruft nach Hilfe - oft in Form externer Berater. Das Linux-Magazin fragt IT-Strategen nach ihren Tipps, einer empfiehlt gar Subversives.
Software
Intro - DVD mit Soft-Appliances: Mit dem vorletzten Ausgabe startete das Linux-Magazin ein neues DVD-Konzept. Diesmal bekommen Kioskkäufer und Abonnenten der DELUG-Ausgabe GRML als Recovery-Distribution, Debian 5.0 Forensic Edition und FreeBSD als virtualisiertes VMware-Image.
Stressfrei: Anfang Mai erschien die jährliche stabile Postfix-Release. Schon allein der vollautomatische Antistress-Modus liefert Gründe genug für einen genauen Blick auf die Details.
Bitparade für Quasselstrippen: Ruf mal wieder an - zahlreiche VoIP-Clients laden zum Telefonieren und Chatten unter Linux ein. Nach einem ausführlichen Test der aktuellen Softphones ist die Bilanz jedoch ernüchternd: Nur ein Programm überzeugte und ermöglichte die Kommunikation über NAT-Grenzen hinweg.
Projekteküche: Warum engagieren Ein runder Geburtstag lädt zum Feiern ein: Das Zeichenprogramm Krita wird zehn Jahre alt. Der DVD-Ersteller Mistelix dagegen hat erst vor Kurzem das Licht der Welt erblickt. Passend zum Geburtstag gibt es einen Marzipanbitterkuchen.
Tooltipps: Unssh 1.3 - Bequemes Säubern der Datei; Procps 3.2.8 - Prozesse effektiv verwalten; Cout 1.0.4 - Die Standardausgabe einfärben; Tudu 0.5.1 - Aufgabenverwaltung auf der Konsole; Dar 2.3.9 - Effiziente Datensicherung auf Wechselmedien; Schily Tool Box 2009-05-21 - Brennen und Archivieren auf der Shell.
Sysadmin
Intro: Aus dem Alltag eines Sysadmin. Für den Magazin-Kolumnisten Charly Kühnast ist seit der Linuxbierwanderung bewiesen, dass Pinguine sich auch in gebirgigen Biotopen wohlfühlen. Darum durften die Linux-Usergroups aus dem Allgäu und Augsburg als Organisatoren des Jubiläums-LUG-Camps auf regen Zulauf hoffen.
Fremde Finger: Gute Passwörter sind schwer zu merken und aufwändig einzutippen. Das nimmt der USB-Stick Open Kubus bastelfreudigen Anwendern ab und implementiert zudem Einmalpasswörter.
Von wegen affig: Filesysteme und Imageformate gibt es viele, aber nur wenige können bei der Datensuche der unkomplizierten Afflib Konkurrenz machen. Und die Images sind die kleinsten Ihrer Art.
Werkzeuge fürs Image: Wer wie Forensiker mit Images von ganzen Platten auf seinem Rechner hantiert, schätzt Formate, die die Datenmenge reduzieren, und Werkzeuge, die die Verarbeitung beschleunigen.
Forum
Debianopolis: Debian stellt über 25 000 Programme zur Verfügung. Wie kommt ein ».deb« eigentlich in das Debian-Repository: Welche internen Hürden muss es nehmen, bis der Anwender es mittels Aptitude installieren kann?
Recht einfach: In dieser Ausgabe geht's um die Haftung bei Online-Auktionen, Abzocke im Internet und die Frage, wem die Daten in einer Datenbank eigentlich gehören.
Tux liest: Erst hierhin, dann dorthin: Bewegungsüberwachung von Webseiten-Besuchern nützen dem Marketing. Der technischen Umsetzung hat der deutsche Ableger des O'Reilly-Verlags ein Buch gewidmet. Die Konkurrenz, Galileo Press, kommt mit einem Einführungsbuch für Python 3 zu Wort.
Know-how
WTFM! Die letzte Zeile Code ist geschrieben, das Makefile übersetzt das eigene Softwarepaket. Doch halt! Die Dokumentation fehlt! Nur wenige Entwickler mögen das einige Jahrzehnte alte Troff-Format, in dem Manpages formuliert sind. Docbook beendet die Schreibblockade.
Programmieren
Intro: Akademische Schleifen. Rekursion und funktionale Programmierung setzen einige Entwickler mit inhärenter Eleganz gleich. Haben die Konzepte zwar ihren Raum bei der Ausbildung von Studenten, sind sie in Produktionscode aber rar.
Koffer packen: Wer im Kampf gegen statisches HTML nicht sofort den ganz großen Web-2.0-Wurf wagen will, macht erstmal kleine Schritte. Ein Vergleich versucht einen Koffer mit Hilfe dreier Javascript-Bibliotheken clientseitig zu sortieren. Findet alles seinen Platz?
Perl-Snapshot: Der Webdienst Github erleichtert es Programmierern, einen Beitrag zu Open-Source-Projekten zu leisten, denn er vereinfacht und beschleunigt die Kommunikation zwischen Projekt-Maintainern und willigen Mitwirkenden radikal. Perl-Modulen ebnet ein Skript den Weg von CVS zu Git.
Gute Mine: Kann eine integrierte Entwicklungsumgebung für Ruby on Rails dem schlanken Standardwerkzeug Textmate das Wasser reichen? Yes, she can: Die initiale Version 1.0 von Rubymine vereinfacht die Entwicklung von Rails-Anwendungen, indem sie ohne Überfrachtung nützliche Tools integriert.





