Open Source im professionellen Einsatz

Freerunner - Openmoko-Handy für Consumer

04.01.2008

Bislang gibt es das Linux-Handy Neo 1973 als Modell für Entwickler. Im Frühjahr soll das von der taiwanischen IT-Firma FIC und der für die Software zuständigen FIC-Tochter Openmoko entwickelte Gerät unter der Bezeichnung Neo Freerunner erscheinen.

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Bis es soweit ist, zeigt Openmoko das Gerät bei der Elektronik-Messe CES in Las Vegas und dort nur registrierten Presse- und Firmenvertretern. Auch die Consumer-Ausgabe des Freerunner kommt - zu einem nicht näher bestimmten Zeitpunkt im Frühjahr - zuerst für Entwickler ins Angebot und erst anschließend auf den Massenmarkt. Es sollen erst noch genügend Anwendungen für die neuen Hardware-Features fertig werden, heißt es seitens Opeenmoko.

Welche Hardware-Features das sind, ist anhand der dünn gesäten technischen Daten lediglich zu vermuten: Unterstützung für 2D-/3D-Graphik, Prozessor mit 500 MHz, WLAN 802.11 b/g und Bewegunssensoren zählen zu den Ausstattungsmerkmalen. Letztere sollen auf Benutzeraktivitäten reagieren und daraufhin bestimmte Funktionen ermöglichen.

Neo 1973, ein auf Linux-basierendes Mobiltelefon des Openmoko-Projekts, das der taiwanische Hersteller FIC betreibt.

Gemäß der Ankündigung von Openmoko sind zwei Triband-Varianten geplant, eine funkt in das in den USA teilweise verwendete 850-MHz-Band, die weiteren unterstützten Frequenzen nennt die Mitteilung nicht. Außerdem gibt es eine 900-MHz-Version, die dann prinzipiell auch den deutschen Markt bedienen kann.

Bei der Entwicklung der Java-Anwendungen für das Consumer-Gerät hat Openmoko mit dem Open-Source Projekt Jalimo zusammengearbeitet, das von der deutschen Firma Tarent unterstützt wird.

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