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Fosdoc: Open-Source-Dokumentation als Dienstleistung

Der Fachbuchverlag Open Source Press bietet Projekten und Firmen einen neuen Service an: Unter dem Etikett Fosdoc sind zahlreiche Dienstleistungen rund um professionelle Dokumentation im Angebot.

Der Verlag bietet bei der "Free and Open Source documentation" (Fosdoc) verschiedene kostenpflichtige Module an wie beispielsweise Lektorat, Herstellung, Internationalisierung oder Marketing & Vertrieb. Bei Bedarf übernimmt der Fachverlag aus München sogar die Autorensuche. Als Ergebnis kommt dabei allerdings immer frei verfügbare Dokumentation unter einer Open-Source-Lizenz heraus. Auf Wunsch wird diese aber auch in Buchform über den internationalen Buchhandel vertrieben.

Das ungewöhnliche Modell ist laut Verleger Markus Wirtz seiner Erfahrung mit Büchern zu Open-Source-Themen zu verdanken: "Viele Autoren hätten gerne auch eine Open-Source-Version ihrer Publikation", sagte er auf Nachfrage von Linux-Magazin Online. Andererseits wünschten sich viele Firmen und Projekte professionelle Dokumentation, verfügten aber nicht über das Personal und das publizistische Know-How. Fosdoc sei eine transparente Art, gut gemachte Dokumentation mit professioneller Unterstützung zu produzieren.

Entsteht in diesem Verfahren auch ein Buch für den Handel, gibt es laut Wirtz verschiedene Modelle, wie sich Verlag und Auftraggeber finanziell an Kosten und Gewinn beteiligen können, 50/50 sei eine der denkbaren Varianten. Weitere Informationen sowie Kontaktmöglichkeit gibt es auf der Fosdoc-Website.

(Mathias Huber)
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