Open Source im professionellen Einsatz

Forscher produzieren Test-Chips in 7-nm-Technologie

09.07.2015

Einer Forschungsallianz bestehend aus IBM Research, Globalfoundries, Samsung und der Universität New York ist es gelungen, erste Chips in 7-Nanometer-Technologie zu fertigen.

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Die Allianz hat für die Produktion der Prototypen einige neue Verfahren angewandt. Als maßgeblich gelten der Einsatz von Siliziumgermanium (SiGe) im Transistorkanal, die Verbesserung der Herstellungsverfahren, damit Transistoren in weniger als 30 Nanometer Abstand geschichtet werden könne und die Einführung von Extrem-Ultraviolett-Lithographe auf verschiedenen Ebenen der Fertigung.

Prozessoren mit derart kleinen Strukturgrößen gelten als Grenzbereich, vor der erfolgreichen Testserie sei es noch fraglich gewesen, ob die Verkleinerung auf 7 Nanometer überhaupt noch sinnvoll sei. Diese Frage glaubt die Allianz nun mit Ja beantworte zu können, dank der neuen und verbesserten Verfahren. Prozessoren für Server, Rechenzentren und Mobilgeräte seien derzeit in 22-nm- und 14-nm-Technologie gefertigt, die Schrumpfung auf 10 Nanometer sei auf einem guten Weg, so IBM. Mit der nun demonstrierten 7nm-Technologie ergebe sich das Potenzial, das Stromverbrauch-Rechenleistung-Verhältnis um rund 50 Prozent zu verbessern.

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