Open Source im professionellen Einsatz

Firefox 53.0 veröffentlicht - Aus für Pentium 4 und Opteron

21.04.2017

Mozilla hat seinen Browser Firefox in einer neuen Version freigegeben. Die bringt für Linux-Nutzer nur kleine, aber doch wesentliche Änderungen mit. So unterstützt Firefox 53.0 nur noch Prozessoren, die jünger als Intels Pentium 4 und AMDs Opteron sind.

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Weitere Neuerungen gibt es vor allem im Multimedia-Bereich. So haben die Entwickler das Design der Wiedergabesteuerung von Audio- und Video-Material überarbeitet. Firefox gibt zudem erst dann auf einem Tab den Ton wieder, wenn der Anwender zu diesem Register wechselt. Apropos Tabs: Sollte der Name der Seite nicht mehr auf die Lasche passen, blendet Firefox 53.0 die letzten Zeichen langsam aus. Bisherige Versionen ersetzen die nicht mehr auf die Lasche passenden Zeichen durch drei Punkte „…“.

Des Weiteren gibt es zwei neue "compact" Themes, ein dunkles und ein helles. Sie basieren auf den Themes der Entwicklerversion von Firefox. Im Reader-Modus zeigt der Browser die Zeit an, die der Anwender sehr wahrscheinlich zum Lesen der Seite benötigt. Firefox 53.0 gibt zudem WebM-Videos mit Alpha-Kanal wieder. Dies ermöglicht Videos mit transparentem Hintergrund. Schließlich haben die Entwickler auch noch das Fenster überarbeitet, das immer dann erscheint, wenn eine Seite bestimmte Rechte einfordert – beispielsweise weil die Seite den aktuellen geografischen Standort abfragen möchte.

In Zukunft soll Firefox die Grafikkarte stärker einspannen. Das zuständige Projekt trägt den Namen Quantum. In Firefox 53.0 können Anwender die darin erzielten Ergebnisse bereits ausprobieren – vorerst allerdings nur in der Windows-Version.

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