Fedoras Personalkarussell dreht sich
Red Hat hat für sein gesponsertes Community-Linux eine neue Programm-Managerin eingestellt. Außerdem heißt Fedoras Release-Manager jetzt Dennis Gilmore statt Jesse Keating.
Wie Projektleiter Jared Smith in seinem Blog berichtet, tritt "community superstar" Robyn Bergeron den Job als Programm-Managerin für Fedora neu bei Red Hat an. Laut ihrer Ende 2009 angelegten User-Seite im Fedora-Wiki war sie bisher ehrenamtlich im Fedora-Marketing aktiv und im Berufsleben früher Analystin. Als Programm-Manager von Fedora ist man für die Projekt-Koordination zuständig (etwa Zeitplan, Bug-Meetings). Ihren neuen Job tritt Bergeron nach eigenen Angaben am 15. November an.
Der bisherige Manager John Poelstra hat auf der Fedora-Announce-Mailingliste angekündigt, die neue Amtsinhaberin bis Ende 2010/Anfang 2011 einzuarbeiten. Was er anstelle von Fedora bei Red Hat macht, verrät er nicht. Bis zum Erscheinen von Fedora 15 soll die Übergabe abgeschlossen sein. Wer bisher mit Poelstra an Beiträgen zu Fedora 15 gearbeitet hat, wird ihn noch als Ansprechpartner beibehalten, schreibt er: Neue Submissions gehen aber an die Adresse Robyn Bergerons. Zukünftig will sich Poelstra auch von mehreren Community-Mailinglisten zurückziehen. Er bittet, nicht davon auszugehen, dass er dort noch erreichbar sei. John Poelstra ist seit 2007 als Red-Hat Programm-Manager bei Red Hat neben Cloud und Virtualisierung auch für Fedora-Produkte zuständig. Mitte 2009 holte ihn - wie berichtet - der Fedora-Projektleiter in das Fedora Project Board, wo er die Arbeit des Boards hinterfragte.
Als weitere Neuerung ist der Job des Fedora-Release-Managers an den ehemaligen OLPC-Entwickler Dennis Gilmore übergegangen, der auch vorher schon bei Red Hat als Release Engineer gearbeitet hat. Der bisherige Release-Manager Jesse Keating wird sich innerhalb Red Hats der Veröffentlichung des Red-Hat-Linux widmen. In seinem Blog führt Keating aus, dass er intern bei Red Hat eine Migration von CVS zu Git schultern will.





