Beim Fedora-Projekt haben Verschiebungen quasi Tradition. So erscheint denn auch die kommende Version 13 mit dem Codenamen Goddard nicht wie ursprünglich geplant am 11. Mai sondern erst am 25. Grund für die Verschiebung sind wie üblich Ungereimheiten, die noch nicht den Release-Kriterien entsprechen.

 

So gibt es zurzeit noch Probleme bei der Installation via NFS, zudem sorgt eine Umstellung der Uhrzeit während der Installation unter bestimmten Umständen dafür, dass das Netzwerk nicht mehr funktioniert. Auch beim Bootloader gibt es noch ein kleines Problem: Mangels Verzögerung beim Bootbildschirm steht auf Systemen mit mehreren Betriebssystemen praktisch keine Zeit zur Verfügung, um ein alternatives System auszuwählen. Hier möchte Fedora 13 eine Verzögerung von rund zwei Sekunden einrichten. Eine Liste sämtlicher aktuellen Probleme findet sich in den Logdateien zum Fedora-13-Readiness-Meeting.